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RATGEBER - Nierensteine

Was ist ein Nierenstein?

Er besteht und entsteht aus Substanzen, die gewöhnlich im Harn vorkommen.
Wenn ein Stoff im ausgeschiedenen Harn so konzentriert ist, dass er sich nicht mehr auflösen kann, lagert dieser sich um einen organischen Kern.

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Abhängig vom jeweiligen Stoff unterscheidet man zwischen unterschiedlichen Steinarten: Dem am häufigsten vorkommenden Kalzium-Oxalatstein (65%), dem Harnsäurestein (ca. 15%), Magnesium-Ammonium-Phosphat- (ca. 10%), Kalzium-Phosphat- (9%) und dem Zystinstein (ca. 1%).

Allerdings bildet normalerweise ein Gesunder genügend Hemmstoffe, um diesen Prozess im Körper einzudämmen: Die Kristalle werden ausgeschieden.

Bei einem Steinpatienten jedoch besteht ein Mangel an diesen hemmenden Stoffen (Magnesium, Zitronensäure und Heparin), als Folge entstehen Nierensteine.
Gebildet werden sie in den kleinen Röhrchen der Niere (Tubuli), im Nierenbecken und in den ableitenden Harnwegen. Ihre Größe kann dabei von einigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern variieren.

Als Vorstufe dieser Steine gilt der so genannte Nierensand und Nierengrieß, die sich an Orten ablagern, wo später der Nierenstein entsteht.
Diese Partikel wandern oft mit dem Harnfluss und setzen sich dann an anderer Stelle wieder fest. 


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