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RATGEBER - Reizdarm

Psyche und Reizdarm

In den letzten Jahren hat sich ein Forschungsgebiet etabliert, dass sich der Zusammenhänge zwischen Psyche und Darm annimmt: die Neurogastroenterologie.

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Man hat herausgefunden, dass ein selbständiges, enterales Nervensystem existiert, das in der Lage ist, Reize vor Ort zu empfangen (Afferenz), diese wahrzunehmen, zu verarbeiten (Perzeption) und weiterzuleiten (Efferenz). In diesen Prozess sind einige Neurotransmitter integriert, hierzu gehört das Cholezystokinin (CCK), bei dem man herausgefunden hat, dass es auch zu Interaktionen auf neuronaler, zentraler Ebene fähig ist (Hypothalamus).

Welche Rolle dies in der Ätiologie des Reizdarmsyndromes spielt, werden zukünftige Forschungen zeigen.

Immer wieder wird bei Betroffenen ein psychologisches Verhaltensmuster beobachtet: es handelt sich um das „Negieren der negativen life events“, will heißen: betroffene Personen leugnen oftmals den Einfluss psychischer Faktoren auf ihre Darmbeschwerden.

Ein Beispiel: „Ich habe keine Probleme mit meinem Partner oder Beruf, sondern mein Darm ist krank!“ Viele Reizdarmpatienten laufen jahrelang zu den unterschiedlichsten Ärzten und sind immer überzeugt davon, dass der Arzt irrt, wenn er keine organische Ursachen für sein Leiden findet.

Dies und das Zusammentreffen von zwei tabuisierten Dingen: über Durchfälle und Blähungen redet man ohnehin nicht so gerne, besonders dann nicht, wenn dies mit psychischen Faktoren zusammengebracht wird, führen dazu, dass die betroffenen Patienten höchst ungern darüber in der Öffentlichkeit reden.


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