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RATGEBER - Schilddrüse

Der Kropf (Struma)

Die mit Abstand häufigste Schilddrüsenkrankheit ist der Kropf  (auch die Struma genannt).

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Bei Frauen wiegt eine normal große Schilddrüse etwa 18 g und nimmt ein Volumen von 18 ml ein. Bei Männern sind es ca. 25 g bzw. 25 ml.

Meist durch Jodmangel verursacht, wuchert und vergrößert sich so manche Schilddrüse zum Kropf.

15 Millionen Menschen hierzulande sind davon betroffen. Es handelt sich dabei um eine sichtbare und tastbare Vergrößerung der Schilddrüse oder eine äußerlich am Hals nicht sichtbare, aber im Ultraschall messbare Vergrößerung der Schilddrüse.

Denn eine Struma muss sich nicht immer vorne am Hals verdicken, sondern kann auch nach innen, Richtung Luft- und Speiseröhre wachsen und dadurch Atem- und Schluckbeschwerden verursachen.

Ist die Schilddrüse knotig verändert, spricht man von einer Struma nodosa.

Struma multinodosa heißt die Krankheit, wenn sich in der Schilddrüse viele Knoten gebildet haben.

Wenn die Struma normale Mengen von Schilddrüsenhormon produziert, nennt man dies euthyreot. Das ist meistens der Fall.

Wieso ensteht ein Kropf?

Zu 95% ist Jodmangel die Ursache eines Kropfes.

Andere (seltene) Ursachen sind Nebenwirkungen bestimmter Arzneimittel, Entzündungen, bösartige Veränderungen oder so genannte strumigene, das heißt kropffördernde Wirkungen durch Rauchen oder durch Substanzen wie Nitrate oder Thiocyanide, die zum Beispiel in Kohlgemüse enthalten sind.

Möglichkeiten der Kropfbehandlung sind die medikamentöse Behandlung mit Jod, mit Schilddrüsenhormonen oder einer Kombination aus Jod und Schilddrüsenhormonen, die Operation oder die Radiojodtherapie.

Welche Kropftherapie die sinnvollste ist, wird individuell abgestimmt, ebenso die Dosierung der Medikamente.

Symptome der Struma

Meist spürt man den Kropf kaum oder gar nicht.

Er kann aber auch eine besondere Berührungsempfindlichkeit am Hals, ein Engegefühl, Luftnot bei Belastung, Schluckbeschwerden oder ein Kloßgefühl verursachen.

Ist die Hormonproduktion trotz Struma normal, ergeben sich keine Beschwerden einer Unter- oder Überfunktion.

Untersuchungen zur Diagnosestellung

Eine sichere Diagnose lässt sich per Ultraschall stellen.
Der Arzt kann die Größe und das Volumen der Schilddrüse bestimmen.

Gleichzeitig kann er beurteilen, ob es Knoten oder andere Veränderungen wie Zysten in der Schilddrüse gibt. Mittels Szinitgraphie wird abgeklärt, ob Knoten "heiß" oder "kalt" sind.

Mit weiteren Röntgenuntersuchungen kann im Einzelfall geklärt werden, ob das Kropfwachstum bereits Speiseröhre oder Luftröhre einengt.
Manchmal wächst so ein Kropf bis hinter das Brustbein. Auch das kann der Radiologe herausfinden.


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