Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Schilddrüse

Wie kann man die Jodzufuhr verbessern?

Laut Umfrage verwenden 80 Prozent aller Bundesbürger Jodsalz anstatt normalem Speisesalz.
Bei angenommenen ein bis zwei Gramm Jodsalz am Tag werden damit 20 bis 40 Mikrogramm Jod zugeführt.

Anzeige:

Untersuchungen zeigen allerdings, dass nicht einmal diese Menge hinterher im Blut nachweisbar ist.
Wahrscheinlich geht ein Großteil des Jods beim Kochen verloren. Denn das flüchtige Element verdunstet bereits bei niedrigen Temperaturen.

Verschiedene Verbände fordern daher seit Jahren eine gesetzliche Vorschrift, nach der auch Wurst, Brot, Käse, die vielen Fertiggerichte und Lebensmittelzubereitungen bereits bei ihrer industriellen Herstellung jodiert werden müssen.

Schätzungsweise zwölf Prozent der Lebensmittelfirmen in der Bundesrepublik Deutschland verwenden freiwillig Jodsalz (Zahl von 1999, mittlerweile dürften es erheblich mehr sein.)

Fleisch, Milch und Milchprodukte könnten für die menschliche Ernährung ebenfalls aufgewertet werden, wenn die Tiere mit jodhaltigem Futter gefüttert würden.

Seefische, Meeresfrüchte und pflanzliche Meeresprodukte enthalten Jod. Um den Jodbedarf damit zu befriedigen, müsste man jedoch drei- bis viermal pro Woche frischen Meeresfisch essen.

Jodtabletten sind die einfachste Möglichkeit, den Jodmangel auszugleichen. Jodtabletten sind für alle Menschen geeignet, die unter Jodmangel leiden.

Besonders "Risikogruppen", d. h. Menschen mit einem besonders hohen Jodbedarf sollten täglich Jodtabletten einnehmen.

Weitere Risikogruppen sind Kinder und Jugendliche (besonders während der Pubertät!), werdende und stillende Mütter sowie Menschen, in deren Familie eine Häufung von Schilddrüsenerkrankungen durch Jodmangel zu beobachten ist. So zeigte z. B. eine Studie aus dem Jahr 2001, dass bei 40 Prozent aller schwangeren Frauen eine Schilddrüsenvergrößerung auftrat.

Die Akzeptanz der Verbraucher für Jod hat in Deutschland zu einer deutlich verbesserten Jodversorgung in den letzten Jahren beigetragen. Bei Kindern ist der positive Einfluss schon an einer rückläufigen Kropfrate erkennbar.


Aktuelle Meldungen

pixabay / Pexels
© pixabay / Pexels

03.07.2020

Fahrradanhänger für Welpen: Gut oder schlecht?

: Erfahren Sie hier, ob sich ein Hundeanhänger für Ihren Welpen lohnt oder nicht!


pixabay / qimono
© pixabay / qimono

02.07.2020

Was passiert bei einer Eigenbluttherapie?

Das Blut wird seit Urzeiten als „Urquell des Lebens“ bezeichnet. Und seine lebensspendende Kraft wird genauso lange als Heil- und Stärkungsmittel verwendet.


pixabay / herbalhemp
© pixabay / herbalhemp

01.07.2020

CBD alias Cannabidiol: Was steckt dahinter?

Über Cannabidiol (CBD) wurde vor kurzem in den Medien berichtet, und vielleicht hat es sogar der ein oder andere als einen zusätzlichen Booster für den Smoothie nach dem Training oder den Morgenkaffee gesehen. Aber was genau ist CBD? Und warum ist es plötzlich so populär?


pixabay / sabinevanerp CC0
© pixabay / sabinevanerp CC0

29.06.2020

Hinweise und Indikatoren für Alzheimer

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Wer im 19. Jahrhundert geboren wurde, war bereits froh, wenn er das 50. Lebensjahr noch erlebte.


pixabay / cenczi
© pixabay / cenczi

23.06.2020

Heuschnupfen und andere Arten der Allergie: So kommen Sie beschwerdefrei durch den Sommer

Es fängt im Januar an, hat seiner Hoch-Zeit im Frühling und Frühsommer, dehnt sich aber bei manchen tatsächlich das ganze Jahr über aus: Heuschnupfen und Allergien können den Alltag zur Tortur machen.



Newsletter Abbonieren



Aktuelles Wetter



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader