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RATGEBER - Darmkrebs

Diagnose

Viele Menschen gehen zum Darmspezialisten, wenn sie Blut im Stuhl entdecken. Dies kann viele Gründe haben, die meisten davon sind harmlos. Aber das Blut kann auch auf Darmkrebs und seine Vorläufer, die Polypen und Adenome, hindeuten. Es findet sich meistens allerdings in so kleinen Maßen, dass es mit den Augen oft nicht entdeckt wird. Hier kommt dann der Hämoccult-Test (zu deutsch in etwa: Unsichtbares-Blut-Test) zum Einsatz, der nicht sichtbare Spuren von Blut im Stuhl nachweist. Die Durchführung geschieht so, dass eine etwa erbsengroße Stuhlprobe auf ein vorbehandeltes Feld gegeben wird, dieses wird verschlossen und beim Arzt abgegeben. In der Praxis wird ein Feld gegenüber dieser Stuhlprobe geöffnet, es findet also kein direkter Kontakt mit dem Stuhl statt, es wird eine Lösung aufgetropft und beim Vorhandensein von Blut färbt sich das Feld blau.

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Bei Verdacht auf Dickdarmkrebs wird sich der Arzt allerdings nicht auf das Ergebnis des Hämoccult-Tests verlassen, sondern eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchführen. Dabei wird der Dickdarm mit Hilfe eines biegsamen Untersuchungsschlauchs, dem Koloskop, untersucht. Am Kopf des Koloskops befindet sich optische Instrumente, die Einsicht in den Darm erlauben. Hiermit lassen sich Gewebeveränderungen wie Darmpolypen oder Darmkrebs erkennen. Außerdem lassen sich mit dem Koloskop Gewebeproben entnehmen und kleinere operative Eingriffe durchführen.

Eine Darmspiegelung darf nur von solchen Ärzten durchgeführt werden, die ein besondere Zertifizierung für diese Untersuchung besitzen. Dies sind in der Regel Gastroenterologen, Internisten und in Ausnahmefällen auch spezialisierte Allgemeinärzte. Auch unter dem Stichwort „Enddarmzentrum“ finden sich vielfach solche Spezialisten.


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