Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Männerleiden

Dafür ist der Mann anfällig

Männer haben es nicht leicht.
Da sie grundsätzlich anders mit ihrer Gesundheit umgehen als das weibliche Geschlecht, leben sie im Durchschnitt sechs Jahre weniger.

Anzeige:

Während Frauen in Deutschland im Schnitt 80 Jahre alt werden, erreichen Männer gerade einmal das 74. Lebensjahr, obwohl sich die Lebensbedingungen der Geschlechter immer mehr einander anpassen. Trotz der Fortschritte in der Medizin, hat sich dieser gravierende Unterschied nicht verkleinert.

Männer rauchen und trinken mehr als Frauen, konsumieren in größerem Maße Drogen und sterben auch häufiger daran, belegen Krankenkassen-Statistiken. Um Ärzte machen sie einen großen Bogen. Die "Compliance von Männern", klagt der Gießener Androloge Frank Michael Köhn, "ist schlechter als bei Frauen".

Schon früh lernen sie, dass für "Wehleidigkeit" kein Platz ist. Der männliche Körper hat selbstverständlich zu funktionieren. Warnsignale werden ignoriert, bis es nicht mehr geht.

Erst wenn etwas im Körper nicht mehr funktioniert, gehen sie zum Arzt. Nur 13% nutzen die allen Männern ab dem 40. Lebensjahr angebotenen kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen.
Wenn sie einen Arzt aufsuchen, ist die Bereitschaft zur aktiven Unterstützung einer Therapie schlechter als bei Frauen. An Gesundheitsmaßnahmen und Kursen der Krankenkassen nahmen immer nur halb so viel Männer wie Frauen teil, belegen deren Zahlen.

Stress und sozialer Druck bewirken körperliches und seelisches Auspowern. Wenn dagegen Männer im Beruf keinen Erfolg haben, stehen sie oft vor einem Nichts.
Soziale Netze spielen eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung von Herzinfarkt.
Obwohl viele Männer die Angst vor dem plötzlichen Infarkt quält, ist Prävention kein Thema.

Noch in der Blüte ihres Lebens leiden viele Männer an Bluthochdruck und Cholesterin-Überschuss und sterben an Kreislauferkrankungen.
"Das Essen und Trinken der Männer ist häufig ihr Sargnagel", sagen zum Beispiel die Bielefelder Gesundheitsforscher Klaus Hurrelmann und Hans-Udo Eickenberg.
Demnach sind 70% der Männer zu dick. Bereits Jungen essen mehr Salz, Fett und Zucker als Mädchen. Männer bevorzugen später Fleisch, Brot, Alkohol und Süßwaren und verschmähen Obst, Joghurt und Gemüse.

Viele Männer pfeifen auf die Vernunft und leben ihr Leben nach dem Motto: "Lieber kurz und gut als länger und gesund!" Da sie aber auch ein längeres Siechtum durchmachen, bevor sie sterben, sollten sie nicht auf dieses Credo setzen.

Ist das starke Geschlecht also selbst Schuld an seinem kurzen Leben?
Es spricht auch einiges dafür, dass nicht nur das Verhalten der Männer für die kürzere Lebensdauer verantwortlich ist. Sie sind schon von Natur aus die "biologisch" schwächeren. 


Aktuelle Meldungen

pixabay / mohamed_hassan
© pixabay / mohamed_hassan

22.03.2019

Warum ist CBD Öl nun überall zu finden?

CBD Öl und Cannabidiol werden als magisches Elixier propagiert, ein Allheilmittel, das jetzt in Badebomben, Hundeleckereien und sogar Medikamenten erhältlich ist. Aber vielleicht ist es nur eine Lösung für unsere unruhigen Zeiten.


pixabay / meineresterampe
© pixabay / meineresterampe

18.03.2019

Die besten Hausmittel gegen Heuschnupfen

Immer mehr Menschen in Deutschland sind von Heuschnupfen betroffen. Seit Jahren nimmt die Anzahl der Allergiker in diesem Bereich kontinuierlich zu.


pixabay / stevepb
© pixabay / stevepb

15.03.2019

Trockene Haut im Alter behandeln

Im Alter wird die Haut schnell trocken und schuppig. Rötungen und Juckreiz sind die Folge. Durch eine gezielte Pflege und den Griff zu natürlichen Heilmitteln können die Altersbeschwerden der Haut gelindert werden.


pexels / rawpixel.com
© pexels / rawpixel.com

04.03.2019

Mit dem Abnehmcoach zum Ziel - per App oder real?

Immer mehr Menschen leiden an Übergewicht, das wiederum Folgeerkrankungen wie Beschwerden im Herz-Kreislauf-System nach sich ziehen kann.


pixabay / drshohmelian
© pixabay / drshohmelian

01.03.2019

Ganzheitliche Zahnmedizin: Was ist das und welchen Zweck verfolgt sie?

In der modernen Zahnheilkunde wird es zunehmend wichtiger, dass die Mundhöhle nicht mehr nur isoliert betrachtet wird. Stattdessen sollte der Mensch als Ganzes berücksichtigt werden, denn zahlreiche chronische und akute Erkrankungen haben ihre Auslöser im Mund.



Newsletter Abbonieren



Aktuelles Wetter



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader