Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Männerleiden

Wechseljahre

Ab 40 bekommt der Mann seine Wechseljahre. Hormonelle Veränderungen scheinen nicht nur für den Alterungsprozess der Frau direkte Bedeutung zu haben.
Auch beim männlichen Geschlecht lassen sich zahlreiche Symptome, Beschwerden und Erkrankungen auf ein im Laufe der Jahre geändertes Hormonprofil zurückführen.

Anzeige:

Vermutlich ist auch nicht einfach der Abfall eines Hormons für die Beschwerden verantwortlich. Vielmehr scheint sich die Balance zwischen den einzelnen Hormonen zu verschieben. Männer wollen es oft selbst nicht wahrhaben, dass sich tiefgreifende Veränderungen abspielen.

Kennzeichen der hormonellen Veränderung beim Mann können sein: sinkende Lust auf Sex, Potenzstörungen, Haarverlust, Leistungsabfall, Erschöpfung, Schlafstörungen, Schwindel, vermehrte Infarktneigung, Muskel- und Gelenkschmerzen, Konzentrationsmangel und depressive Verstimmungen.
Dazu gesellen sich Störungen, wie sie auch für die weiblichen Wechseljahre typisch sind: Hitzewallungen, Gereiztheit, Herzrasen und vermehrte nächtliche Transpiration.

Neuere Studien konnten die altersabhängige Abnahme von Testosteron im Blutserum beim Mann einwandfrei dokumentieren. Das Wirkungsspektrum von Testosteron ist sehr vielschichtig. Nicht nur Libido und Potenz, sondern auch Muskeln, Fettmassen, Aktivität und Aggressivität werden beeinflusst. Alkohol, Nikotin und Stress sind die größten Feinde des Testosterons.

Die natürlichste Art, den Testosteronspiegel zu erhöhen, ist der Abbau von Fettgewebe durch Bewegung. Durch den Abbau von ca. 5 kg Fett erhöht sich der Testosteronwert automatisch um bis zu 30%. Der Sport muss aber dauernd betrieben werden, da sich sonst der Wert wieder auf den ursprünglichen Wert vermindert. So zumindest das Alzeyer Forum Männerarzt, das sich speziell mit der Männergesundheit beschäftigt.

Eine andere Möglichkeit, die nachlassende Vitalität zu verbessern, bietet heute die moderne Hormonersatztherapie - entweder als Injektion, Tablette, Gel oder Pflaster. Dazu ist jedoch eine umfassende ärztliche Untersuchung notwendig, vor allem die richtige Dosierung unter Berücksichtigung auch anderer Hormone.

Das in der Zona reticularis gebildete Hauptandrogen Dehydroepiandrosteron (DHEA), das männliche Powerhormon, lässt in seiner Konzentration im Blutserum ebenfalls mit dem Alter nach. Die Abnahme kann teilweise schon ab dem 30. Lebensjahr einsetzen.

Zu den wichtigsten Eigenschaften von DHEA zählt die Fähigkeit, die Cortisolproduktion zu bremsen. Das Hormon Cortisol wird vor allem beim Mann in Stresssituationen ausgeschüttet und hebt dadurch den Zucker- und Insulinspiegel auf bedenkliche Werte an. Cortisol hat auch einen abbauenden Effekt auf Knochen, Muskeln und die Haut, was durch ausreichende DHEA-Spiegel verhindert wird.

DHEA hat einen positiven Effekt auf das Gehirn, es verbessert die Merkfähigkeit und die gesamten Gedächtnisleistungen, unterstützt den Fettabbau, schützt das Herzkreislaufsystem und verbessert die Abwehrleistungen gegen Infektionskrankheiten. Es bringt einfach mehr Power und Energie in den Körper.

Die Therapie sollte individuell erfolgen nach dem Motto: ersetze was fehlt. Nach derzeitigem Wissensstand gibt es jedoch aufgrund fehlender Langzeitstudien für eine DHEA-Ersatztherapie noch keine Heilanzeigen

Auch die Blutplasmaspiegel des Wachstumshormons HGH (human growth hormone) reduziert sich langsam ab dem 30. Lebensjahr. Dies führt mit zunehmendem Alter zu einer Verringerung von Muskelmasse und -kraft, Hautatrophie, gestörten Schlafmustern. Weiterhin kann sich dadurch das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität verschlechtern.

Ein wichtiger Kofaktor für die niedrigen Wachstumshormonspiegel dürfte auch in einer Verringerung der körperlichen Aktivität mit zunehmendem Alter liegen, so eine Theorie des Alzeyer Forums Männerarzt.

Studien mit Langzeit-Wachstumshormonersatztherapien zeigen positive Effekte wie beispielsweise verstärkten Knochenaufbau, Zunahme der Muskelmasse und Abnahme des Körperfetts. Normale Alterungsprozesse und chronische Krankheiten lassen sich damit verlangsamen und positiv beeinflussen.
Die Therapiekosten sprengen derzeit noch jeden gesetzlichen Rahmen.
Es kann aber durch Ernährung angeregt werden, vor allem durch Aminosäuren, Arginin und Lysin, die z. B. in Hülsenfrüchten enthalten sind.


Aktuelle Meldungen

KI-generiert
© KI-generiert

15.09.2026

Im Alter zu Hause bleiben: Wie Familien passende Unterstützung organisieren

Für viele Menschen ist das eigene Zuhause weit mehr als nur ein Wohnort. Es steht für Vertrautheit, Selbstständigkeit und einen Alltag, der über Jahre oder Jahrzehnte gewachsen ist.


KI generiert
© KI generiert

14.09.2026

Training und Regeneration: Warum Erholung genauso wichtig ist wie Bewegung

Regelmäßige Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Alltags und wer seine Fitness optimieren möchte, hat dabei oft direkt die nächste Trainingseinheit im Kopf.


pexels / Ennie Horvath
© pexels / Ennie Horvath

04.09.2026

Wie funktioniert Augenlasern und für wen ist es geeignet?

Millionen Deutsche greifen täglich zu Brille oder Kontaktlinsen, um ihre Sehschwäche zu korrigieren. Doch was, wenn es eine dauerhafte Alternative gäbe?


Adobe Stock / Sonja Birkelbach
© Adobe Stock / Sonja Birkelbach

26.08.2026

Bitterstoffe: Warum ein Geschmack aus der Ernährung fast verschwunden ist

Süß, salzig, sauer und umami begegnen den meisten Menschen im Alltag ständig, während bitter zunehmend aus der Ernährung verschwunden ist.


KI generiert
© KI generiert

23.07.2026

Was fördert die Heilung nach einer Zahnoperation?

Ein zahnchirurgischer Eingriff wie das Entfernen eines Weisheitszahns oder eine Wurzelspitzenresektion belastet den Körper spürbar und erfordert daher in der Folgezeit eine besondere Aufmerksamkeit.



Newsletter Abbonieren



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader