Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Wechseljahre

Kritik der Hormonersatztherapie

Nein, das ist sie nicht. Ob tatsächlich synthetische Hormone verabreicht werden oder nicht, muss gewissenhaft von Fall zu Fall erwogen werden.

Anzeige:

Wie bereits erwähnt, führt eine Hormonersatztherapie – hat man das richtige Präparat gefunden – meist zu einer raschen Linderung der Beschwerden. Sie kann unter Umständen aber auch zahlreiche Nebenwirkungen mit sich bringen.

So sind nicht nur Befindlichkeitsstörungen, wie beispielsweise Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Blutdruckanstieg und Venenentzündungen gängige Begleiterscheinungen von Hormonpräparaten, sondern auch Übelkeit und Embolien. Auf der anderen Seite kann man wiederum typische Wechseljahrserkrankungen, wie etwa dem Knochenschwund, gut durch Hormonpräparate vorbeugen.

Reine Östrogenpräparate verbessern erfahrungsgemäß den Fettstoffwechsel und mindern statistisch gesehen das Vorkommen von Herzinfarkten. Dieser positive Effekt wird aber wiederum von der Tatsache überschattet, dass reine Östrogenpräparate das Risiko erhöhen, an Gebärmutterkrebs zu erkranken.

Dieses erhöhte Krebsrisiko scheint aber nicht für die Östrogen-Gestagen-Kombinationspräparate zu gelten, andererseits konnte aber auch durch ihre Einnahme keine tief greifende Verbesserung des Fettstoffwechsels festgestellt werden.

Zusammenfassend muss man also sagen, dass sich, was Hormonpräparate anbelangt, kein Pauschalurteil fällen lässt. Es muss von Patient zu Patient der „Nutzen-Belastungs-Faktor“ abgeschätzt werden.

Dabei spielt das Überprüfen von Krankheitsfällen in der Familiengeschichte ebenfalls eine wichtige Rolle. So muss der Arzt bei der Entscheidung für oder gegen eine Hormonersatztherapie wissen, ob es etwa Gebärmutterkrebs oder Knochenschwundfälle in der Familie gab. Auch ein familiärer Hang zu Depressionen innerhalb der Familie müssen dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden.

Durch das regelmäßige Wahrnehmen der Kontrolluntersuchungen und das Überprüfen der Dosierungen können die Patientinnen aber ihr individuelles Risiko auf ein Minimum reduzieren.


Aktuelle Meldungen

pixabay / whitesession
© pixabay / whitesession

19.02.2020

Die Lymphdrainage – medizinische Massage gegen schmerzhafte Schwellungen

Das Lymphsystem spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern.


pixabay / geralt
© pixabay / geralt

17.02.2020

Botox als Kassenleistung: Diese medizinischen Eingriffe werden unterstützt

Botox ist den meisten Menschen vor allem aus dem Bereich der kosmetischen Medizin bekannt.


pixabay / Claudio_Scott
© pixabay / Claudio_Scott

15.02.2020

Können Boxspringbetten gegen Rückenschmerzen helfen?

Wer kennt das nicht: Eine ungelenke Bewegung beim Aufwachen und im selben Moment spürt man schon den Rücken.


pixabay / stevepb
© pixabay / stevepb

14.02.2020

Private oder gesetzliche Krankenversicherung – Beamtenschaft hat die Wahl

Die meisten Menschen in Deutschland sind in der gesetzlichen Krankenversicherung, auch abgekürzt GKV genannt.


pixabay / kaboompics
© pixabay / kaboompics

13.02.2020

Betriebliches Gesundheitsmanagement- für einen gesundheitsförderlichen Arbeitsplatz sorgen

Der Themenbereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements, auch BGM genannt, umfasst die Gestaltung des Arbeitsplatzes, sodass dieser gesundheitsförderlich für alle Mitarbeit wird.



Newsletter Abbonieren



Aktuelles Wetter



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader