Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Alzheimer

Therapie

Alzheimer ist immer noch nicht heilbar. Aber mittlerweile wurden Medikamente entwickelt, die, sofern sie bereits im Anfangsstadium gegeben werden, den geistigen Verfall verlangsamen können.

Anzeige:

Folgende Therapieansätze gibt es:

  • Förderung der Bildung des Neurotransmitters Acetylcholin durch Gabe von Ausgangsstoffen und Vorläufersubstanzen – bisher wenig erfolgreich
  • Gabe von Acetylcholinesterasehemmern: Diese bewirken, dass das Acetylcholin nicht mehr so schnell abgebaut wird und somit das bereits aufgrund von fehlenden Nervenzellen vermindert ausgeschüttete Acetylcholin länger wirken kann. Dieser Ansatz hat sich bisher bewährt.
  • Die Gabe von Acetylcholin gleich wirkenden Substanzen hat sich aufgrund vieler Neben- und geringer positiver Wirkung nicht etabliert.
  • Bei Gabe von Substanzen, wie z. B. Galantamin (Schneeglöckchenextrakt), die am gleichen Rezeptor wie das Acetylcholin angreifen, konnten bereits Erfolge bzgl. der Gedächtnisleistung und der Emotionslage erzielt werden. Zudem scheinen bei dieser Therapie weniger Nervenzellen abzusterben.

Bei bereits fortgeschrittener Demenz haben sich die NMDA-Antagonisten bewährt. Diese Medikamente blockieren den N-Methyl-D-Aspartat-Rezeptor und verhindern auf diese Weise, dass die Nervenzelle durch den
Nervenbotenstoff Glutamat überreizt wird und zugrunde geht.

Mit Hilfe von Kalzium-Antagonisten soll der Kalziumhaushalt der Nervenzellen normalisiert und somit die Weiterleitung von Informationen im Gehirn verbessert werden.

Doch auch weitere Therapieansätze werden diskutiert, so z. B. die Gabe von Östrogenen, welche bei der Frau vor der Menopause eine schützende Funktion ausüben. Oder die Gabe von Antioxidantien wie Vitamin E und C, welche die Zelle vor allzu großem oxidativen Stress schützen sollen.

Anscheinend kann Ginkgobiloba die kognitiven Fähigkeiten verbessern, allerdings nicht den Fortlauf der Erkrankung aufhalten.

Neueren Forschungsergebnissen zufolge scheinen einige Rheuma- und Diabetes- Medikamente, wie z. B. Rosiglitazon, das Fortschreiten der Demenz zu verlangsamen. Einige unter ihnen bremsen die vermehrte Bildung der Eiweißablagerungen.


Aktuelle Meldungen

ZygoteBody™
© ZygoteBody™

19.02.2019

CMD-Syndrom - Einfache Behandlungsmöglichkeiten

Viele Menschen klagen heutzutage über Schmerzen im Kiefer, im Kopf-, Nacken- oder Rückenbereich sowie ernsthaften Verspannungen und Schlafstörungen. Kaum jemand ist sich dabei bewusst, dass all diese Symptome durch eine Fehlfunktion im Kiefer ausgelöst werden können.


pixabay / pexels CC0
© pixabay / pexels CC0

18.02.2019

Photokeratitis: Vorsicht ist besser als Sichteinbußen

Obwohl wir im Winter nur selten an UV-Schutz für die Augen denken, sind Sonnenbrillen in der kalten Jahreszeit mindestens so wichtig wie in der strahlenden Sommersonne.


pixabay / LUM3N CC0
© pixabay / LUM3N CC0

13.02.2019

Schönheits-OPs: mit moderner Medizin zu ewiger Jugend?

Viele Menschen auf der ganzen Welt haben den gleichen Traum. Sie streben nach ewiger Jugend.


pixabay / whitesession CC0
© pixabay / whitesession CC0

11.02.2019

Schmerztherapie mit osteopathischem Ansatz sorgt für langfristige Besserung

Der Körper ist ein ganzheitliches Konstrukt, das nicht nur als Summe seiner Einzelteile verstanden werden sollte. So steht sich das heutige Gesundheitssystem, in dem es für jeden Fachbereich eigene niedergelassene Ärzte gibt, vielfach selbst im Weg.


pixabay / stevepb CC0
© pixabay / stevepb CC0

05.02.2019

Wie Sie Diabetes mit Insulinpumpen behandeln können

Wenn Sie an Diabetes leiden und der Arzt eine Insulintherapie zur Einnahme von Insulin empfiehlt, sind Sie vielleicht besorgt über die Auswirkungen auf Ihr tägliches Leben.



Newsletter Abbonieren



Aktuelles Wetter



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader