RATGEBER - Alzheimer
Mittlere Stadien
In den mittleren Stadien ist der Patient oftmals arbeitsunfähig, desorientiert und benötigt ständige Aufsicht. Erstaunlicherweise bleiben jedoch lange Zeit die soziale Kompetenz und eine oberflächliche Kommunikationsfähigkeit intakt.
Mit zunehmender Schwere der Krankheit ist die Sprache beeinträchtigt: Der Betroffene hat Schwierigkeiten Objekte als solche zu erkennen und richtig zu benennen. Manche hingegen besitzen weiterhin eine uneingeschränkte Benennungsfähigkeit und recht normalen Sprachfluss.
Oftmals ist jedoch der Ablauf komplexer motorischer Handlungen eingeschränkt (Apraxie): Das einfache, morgendliche Ankleiden oder das Essen, sowie das Lösen einfacher Puzzle und das Abzeichnen geometrischer Figuren können nur noch erschwert durchgeführt werden.
Ebenso verliert der an Alzheimer Erkrankte mit der Zeit die Fähigkeit, die Uhrzeit anzugeben und einfache Rechenaufgaben zu lösen. Einige leiden unter kortikaler Blindheit, d.h. der Bereich des Gehirns, in dem die visuellen Reize verarbeitet werden, ist zerstört, der Betroffene hingegen ist sich dieser Sehunfähigkeit nicht bewusst.








