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RATGEBER - Bewegungsstörungen

Botox kann helfen

Botulinumtoxin ist eines der gefährlichsten Gifte, das früher als „Wurstgift“ bezeichnet wurde, weil es sich in schlecht konservierten Lebensmitteln bildet. Spritzt der Arzt es hochverdünnt in einen Muskel, wird dieser ruhiggestellt. Das Gift greift nämlich in die synaptischen Verbindung zwischen einem Nerven und einer Muskelzelle ein und blockiert die Signalübertragung. Damit wird zwar die Krankheitsursache nicht behoben, denn die Basalganglien im Großhirn senden ja weiterhin ihr „Störfeuer“ in den Körper. Aber die Muskelzellen, die ansonsten auf die unsinnigen Signale reagieren, werden durch Botulinumtoxin stumpf für die Reize der Nerven. Damit hört der „Bewegungstick“ auf. Die Dauer dieser Wirkung ist unterschiedlich, beträgt jedoch im Durchschnitt drei Monate. Die Behandlung wird dann regelmäßig wiederholt.

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Dies ist momentan die einzige einfache Möglichkeit, eine Dystonie zu behandeln. Medikamente haben kaum Erfolg. Bei Menschen mit schweren Dystonieformen, wenn etwa der ganze Körper betroffen ist, wird allerdings auch die funktionelle Neurochirugie erwogen. Hier wird ein 3 bis 14 Millimeter breites Loch in den Schädel gebohrt, um dann mittels Spezialsonden die Basalganglien zu erreichen. Dies braucht viel Technik und Erfahrung. 


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