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RATGEBER - Depressionen

Sozialkompetenz aufbauen

Ob Sie nun einen neuen Job oder den Partner fürs Leben suchen: Das Geheimnis des Erfolges heißt „soziale Kompetenz“.

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Gemeint ist damit die Fähigkeit, Beziehungen zu anderen zu knüpfen und aufrechtzuerhalten. Aber genau das fällt depressiven Menschen schwer. Sie fühlen sich in der Gegenwart anderer oft unwohl und drücken das mit ihrer Haltung auch aus.

Eine veränderte Körpersprache allein kann selbstverständlich eine Depression nicht heilen. Sie führt aber möglicherweise dazu, dass Sie sich in schwierigen Situationen besser fühlen. Und sie kann zugleich den Kontakt zu anderen Menschen verbessern.

Körperhaltung verändern

In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Körperhaltung eines Probanden und den dadurch bei ihm ausgelösten Gefühlen nachgewiesen werden.

Versuchen Sie deshalb bei nächster Gelegenheit einfach mal die folgenden Punkte zu berücksichtigen:
  • Achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung
  • Schauen Sie ihrem Gesprächspartner in die Augen
  • Versuchen Sie sich bewusst zu entspannen und öfters zu lächeln

Äußern Sie sich positiv

Wenn wir uns unterhalten, haben wir immer drei Möglichkeiten: Wir können unserem Gesprächspartner zustimmen, ihm widersprechen oder einfach das Thema wechseln.

Depressive Menschen äußern sich in Gesprächen überdurchschnittlich oft negativ. Je negativer eine Person denkt und sich äußert, desto weniger Zeit wollen wir mit ihr verbringen.
Versuchen Sie deshalb, mehr Zustimmung zu zeigen. Ihr Gegenüber wird sich dadurch sofort wohler mit Ihnen fühlen.

Dafür müssen Sie nicht alles toll finden, was er oder sie Ihnen erzählt. Statt zu widersprechen, können Sie zum Beispiel einfach einen neuen Aspekt in die Unterhaltung einbringen:
Ihr Gesprächspartner schwärmt von der Insel Sylt. Sie finden Sylt hässlich und viel zu teuer. Jetzt könnten Sie sich erkundigen: „Kennen Sie noch andere Inseln dort oben?“, oder Sie fragen: „Haben Sie für dieses Jahr schon Urlaubspläne?“  Oder Sie berichten einfach von eigenen – positiven – Urlaubserlebnissen.

Üben Sie „Small Talk“

Beim Stichwort „Small Talk“ denken wir wahrscheinlich automatisch an Oberflächlichkeit und Selbstdarstellung.
In gewisser Weise stimmt das natürlich auch. Trotzdem beginnt jede intensive Freundschaft mit einer vorsichtigen Kennenlernphase.

Es gibt also gute Gründe, die Kunst der ersten Kontaktaufnahme ein wenig zu üben. Denken Sie sich deshalb ein paar Themen aus, mit denen Sie sich ganz gut auskennen und über die Sie gerne sprechen möchten.

Überlegen Sie außerdem, welche unverfänglichen Fragen Sie Ihrem Gesprächspartner stellen könnten. Lassen Sie zu Beginn des Gespräches ruhig erst mal den anderen oder die andere erzählen und hören Sie nur konzentriert zu. Das baut Ihre Unsicherheit ab!

Seien Sie offen und zuverlässig

Ihr Umfeld kann nicht wissen, warum Sie plötzlich eine Verabredung absagen. Die anderen bemerken es möglicherweise nicht sofort, wenn Sie sich bei einem Treffen unwohl fühlen. Schließlich kann niemand Ihre Gedanken lesen.

Machen Sie es Freunden und Bekannten deshalb nicht unnötig schwer. Sprechen Sie über Ihre Depression und die damit verbundenen Gefühle. Das erspart den anderen unnötige Grübeleien und falsche Rückschlüsse.

Wenn Sie einen Freund am Telefon abgewimmelt haben, dann rufen Sie ihn so bald wie möglich zurück. Erklären Sie ihm, warum Sie so kurz angebunden waren. Andernfalls hält man Sie schnell für unzuverlässig oder glaubt, Sie hätten kein Interesse an dem Kontakt.

Werden Sie aktiv

Ihr schlimmster Feind heißt Hoffnungslosigkeit. Denn diese hindert Sie daran, aktiv zu werden. Entwerfen Sie einen Schlachtplan, wie Sie Ihre Situation verbessern können.

Sie wünschen sich eine neue Beziehung? Dann müssen Sie gezielt geeignete Kandidaten kennen lernen. Wenn Sie Zuhause sitzen und warten, werden Sie Ihrem Ziel vermutlich nicht näher rücken. Überlegen Sie, welche Art der Kontaktaufnahme Ihnen am liebsten ist: Kontaktanzeigen, Singlepartys, Cluburlaube?

Vielleicht erwähnen Sie das Thema auch bei Freunden und Bekannten, mit der Bitte um geeignete Tischpartner bei der nächsten Feier? Es gibt keinen Grund, sich für die Suche nach einem Partner zu schämen.

Schlimm ist aber, sich eine Partnerschaft zu wünschen und nichts dafür zu tun. Verzweifeln Sie nicht, wenn Ihre Bemühungen eine Weile fruchtlos bleiben.
Vielleicht lernen Sie ja trotzdem nette Menschen kennen, mit denen Sie gerne Essen oder ins Kino gehen möchten. Und möglicherweise treffen Sie bei einem dieser netten Abende Ihre Traumfrau oder Ihren Traummann.


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