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RATGEBER - Epilepsie

Gewitter im Gehirn

Der Passant bricht zusammen und beginnt wie wild zu zucken. Dann bleibt er mit Schaum vor dem Mund liegen. So drastisch stellt man sich meistens einen epileptischen Anfall vor. Dass es auch unspektakuläre Anzeichen gibt, wie Black-out oder Gänsehaut, weiß kaum jemand. Kein Wunder, dass bis heute die abenteuerlichsten Vorurteile bestehen. Beschrieb Hippokrates die Krankheit 430 Jahre v. Chr. noch als „heilige Krankheit“, galten Epilepsiekranke in späteren Jahrhunderten als von Dämonen besessen. Auch heute noch spukt die Auffassung herum, Epilepsie sei eine Geisteskrankheit. Dem ist aber nicht so. Zwar ist die Epilepsie eine Erkrankung des Gehirns, aber man ist deswegen nicht verrückt oder unzurechnungsfähig. Epilepsie vermindert auch nicht die Intelligenz. Wohl aber kann es sein, dass ein schwerer Anfall das Gehirn erschöpft, und es in Folge dessen vorübergehend zu Sprachstörungen kommt.

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Epilepsie ist ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, die durch wiederholtes Auftreten von vom Großhirn ausgehenden Ausfällen gekennzeichnet sind. Hier sitzt das Denk- und Wahrnehmungsvermögen der Menschen. Dazu arbeiten die Neuronen im Gehirn normalerweise sehr koordiniert zusammen. Bei manchen Menschen ist die Reaktionsbereitschaft an Knotenpunkten von Neuronen aber so hoch, dass ein geringer äußerer oder innerer Reiz genügt, um viele Neuronen gleichzeitig feuern zu lassen. Das bezeichnet man als „Neuronengewitter“, sprich ein epileptischer Anfall. Dieser ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. 


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