Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Epilepsie

Diagnose

Aber nicht jeder Anfall muss therapiert werden. Bei sogenannten Gelegenheitsanfällen ohne organische Ursache, kann es sein, dass sie nur ein oder zweimal im Leben auftreten. Diese werden nicht behandelt. Ansonsten aber gilt, dass sich eine Epilepsie unbehandelt verschlimmern kann. Therapiert wird sie in der Regel durch Medikamente. Hier gibt es Mittel gegen Anfälle (Antikonvulsiva) und Mittel gegen Epilepsie (Antiepileptika). Damit, auch in Kombination, gelingt es etwa 75 Prozent der Epileptiker anfallsfrei zu bekommen.
Eine alternative Methode, die sich mittlerweile gut bewährt hat, ist die ketogene Diät. Der Körper selbst ist nämlich dazu fähig, unter bestimmten Umständen ein potentes Heilmittel zu produzieren. Sobald körpereigenes Keton ins Gehirn eindringt, ist es schlagartig vorbei mit den Anfällen.

Anzeige:

Keton entsteht, wenn – wie bei einer Fastenkur – das eigene Fett abgebaut wird. Die ketogene Diät ist dazu imstande, die Körpervorgänge beim Hungern nachzumachen. Es werden bestimmte Fette verzehrt, bei dessen Abbau auch Ketonkörper entstehen. Sie darf nur unter Aufsicht erfolgen.
Auch operativ kann etwas gemacht werden, etwa mit dem Hirnschrittmacher. Es ist ein unter die Haut der Brustmuskulatur eingepflanzter winziger elektronischer Impulsgeber. Unter der Haut sind Elektroden bis zum Epilepsiezentrum im Gehirn gelegt. Sie stimulieren gezielt fehlregulierte Hirnregionen. In Zukunft gibt es Hirnschrittmacher, die nur noch bei Bedarf „feuern“. 


Aktuelle Meldungen

pexels / kindel-media
© pexels / kindel-media

15.04.2024

Nachhaltigkeit und Hanf: Wie Verbände die grüne Revolution vorantreiben

In einer Welt, die zunehmend die Notwendigkeit nachhaltiger Lösungen erkennt, rücken Hanfverbände in den Mittelpunkt der grünen Revolution.


pexels / keenan-constance
© pexels / keenan-constance

15.04.2024

Beyond DSM-5: Innovative Ansätze in der Entwicklung von Depressionstests

Das Diagnostische und Statistische Handbuch Psychischer Störungen (DSM-5) gilt als Goldstandard in der Diagnose psychischer Erkrankungen, einschließlich Depression.


pexels / helena-lopes
© pexels / helena-lopes

11.04.2024

Bartwachstum fördern – Diese Methoden gibt es

Bartwachstum ist ein Thema, das viele Männer beschäftigt. Ein voller Bart gilt als Zeichen von Männlichkeit und kann das Selbstbewusstsein stärken.


pexels / tree-of-life-seeds
© pexels / tree-of-life-seeds

11.04.2024

Woran erkennt man hochwertige CBD Produkte?

Im heutigen Wellness- und Gesundheitsmarkt sind Cannabidiol (CBD)-Produkte ein bedeutender Trend.


pexels / scott-webb
© pexels / scott-webb

11.04.2024

Kava Kava: Ein Einblick in die traditionelle pazifische Wurzel

Kava Kava, auch bekannt als Piper methysticum, ist eine Pflanze, die seit Jahrhunderten in den pazifischen Inselkulturen für ihre entspannenden und zeremoniellen Eigenschaften geschätzt wird.



Newsletter Abbonieren



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader