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RATGEBER - Hirnleistungsstörungen

Verlauf einer Demenz

Bei Demenz kommt es zu einer deutlichen Abnahme der intellektuellen Leistungsfähigkeit. Die Informationsverarbeitung ist beeinträchtigt.

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Für den Betroffenen wird es immer schwieriger, an einem Gespräch mit mehreren Personen teilzunehmen. Sie sind nicht in der Lage, sich an Grundlegendes zu erinnern. Sie vergessen, wo sie leben, was sie vor kurzem getan haben oder kennen keine Namen vertrauter Personen.

Der Prozess beginnt schleichend, oft unbemerkt von den Betroffenen in mehreren Phasen. Dies sind die ersten Warnsignale.

  • Erinnerungsprobleme: Kurzzeitgedächtnis fehlt. Die Kranken erinnern sich nicht an jüngste Ereignisse.
  • Schwierigkeiten bei Routineaufgaben, dem Binden von Schnürsenkeln und Krawatten.
  • Sprachliche Aussetzer. Der Faden geht während des Gesprächs verloren, die Dinge verlieren ihren Namen, der Sprachschatz verarmt.
  • Ort und Zeit verschwimmen. Orientierungsschwäche macht sich breit.
  • Handlungsarmut: Gefahren zum Beispiel auf der Straße werden falsch eingeschätzt. Vorausschauendes Handeln entfällt.
  • Verlust von Rationalität: Der Sinn des Geldes geht verloren, die Uhrzeit wird nicht erkannt.
  • Unmotivierte Stimmungsschwankungen: grundlos entstehen Launen, die Stimmungslage wechselt. Reizbarkeit tritt auf, auch Neigung zur Weinerlichkeit.
  • Antriebsverlust: Mangel an Lebensenergie, an sozialem Kontakt und Hobbys wird sichtbar.

Hinzu kommen noch Begleiterkrankungen, die sich als Verhaltensstörungen bei etwa 90 % der Betroffenen manifestieren.

Diese äußern sich in Unruhe, Hinterherlaufen, Apathie, Vergröberung des Sozialverhaltens, lautes Schreien und Schimpfen bis hin zu Misstrauen und Aggressivität gegenüber den eigenen pflegenden Angehörigen.

Der Tag-Nacht-Rhythmus gerät durcheinander, so dass die Patienten häufig nachts durch die Wohnung irren.


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