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RATGEBER - Migräne

Biofeedback

Dieses Verfahren hat sich besonders bei Migräne und Spannungskopfschmerzen bewährt.

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Übersetzt bedeutet Biofeedback soviel wie "biologische Rückmeldung“ - das ist es auch, was während der Behandlung geschieht: Der Patient erhält Informationen über Körperfunktionen, die seinem Bewusstsein normalerweise nicht zugänglich sind.

Bei der Migräneentstehung zum Beispiel spielt die Erweiterung von Blutgefäßen eine zentrale Rolle. Deshalb versucht man hier, mit Hilfe des Biofeedbacktrainings dem Patienten eine Rückmeldung über den Zustand der Gefäßweite zu geben.

Gemessen wird die Gefäßweite an der Schläfenarterie.
Hierfür wird ein Sensor an der Schläfe befestigt, der den Durchmesser der Arterie über die Haut ermittelt.
Dieser Sensor ist mit einem Bildschirm oder einem akustischen Signal verbunden, so dass die Gefäßweite der Schläfenarterie für den Patienten sichtbar beziehungsweise hörbar gemacht werden kann.

Der Patient sieht beispielsweise einen Balken, der immer breiter wird, je weiter das Blutgefäß wird.

Ziel ist es, diesen Balken allein mit Hilfe der Vorstellungskraft möglichst schmal zu halten - manche Patienten erreichen das zum Beispiel, indem sie sich vorstellen, durch einen engen Tunnel zu fahren oder in eine Zitrone zu beißen.

Bei Spannungskopfschmerzen spielt weniger die Gefäßweite als vielmehr der Spannungszustand der Muskulatur eine wesentliche Rolle.

Daher werden hier die Sensoren über der verhärteten Muskulatur im Bereich von Stirn, Schläfen und Nacken angebracht.
Sie messen den aktuellen Spannungszustand der Muskeln und geben ihn in visueller oder akustischer Form wieder. Ziel ist es, einen möglichst entspannten Zustand zu erreichen.

Die Erlernung dieses Verfahrens kostet allerdings viel Geld, Zeit, Mühe und Geduld und muss unter Anleitung eines Verhaltenstherapeuten geschehen. Wenn man gut geübt ist, kann man auch ein tragbares Gerät für zu Hause anschaffen.


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