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RATGEBER - Migräne

Atypischer Gesichtsschmerz

Der atypische Gesichtsschmerz wird häufig mit einer Trigeminusneuralgie verwechselt. Der Schmerzort entspricht jedoch nicht dem Versorgungsgebiet des Trigeminusnerven.

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Die Schmerzen beginnen meist im Wangenbereich, um sich später auf weitere Gesichtsbereiche wie Augen-, Kiefer- oder Ohrregion auszubreiten.

Sie sind dumpf-drückend, schwer definierbar. Meist sind sie einseitig, können aber im Verlauf der Erkrankung die Seite wechseln oder auch beidseits auftreten.
Sie sind häufig den ganzen Tag lang vorhanden, typische Auslösesituationen oder Begleiterscheinungen gibt es nicht. Häufig geht den Schmerzen ein vorheriger operativer Eingriff voraus wie eine Zahnextraktion, Zahnwurzelbehandlung oder Nasennebenhöhlenoperation.

Die klinischen Untersuchungen fallen normalerweise regelrecht aus, es gibt also keine nachweisbaren organischen Veränderungen, die den Schmerz erklären könnten. Da man die Ursachen nicht kennt, ist auch die Behandlung schwierig und unbefriedigend.

Am ehesten kann man sich heutzutage vorstellen, dass es sich um eine im Gesichtsbereich wahrgenommene Variante des Spannungskopfschmerzes handelt. Dementsprechend orientiert sich auch die Behandlung nach den Therapieschemata des Spannungskopfschmerzes.
Weitere Operationen und Eingriffe verschlimmern das Beschwerdebild nur und sind sinnlos.*


*Studie:Goadsby PJ in:Current Opinion Of Neurology 1999.


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