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RATGEBER - Migräne

Symptome

Cluster bedeutet Häufung. So beschreibt der Name dieses Kopfschmerzes schon eines seiner Hauptmerkmale: das gehäufte Auftreten der Kopfschmerzattacken zu bestimmten Jahreszeiten.

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Die Schmerzen sind in dieser Zeit schier unerträglich, aber nach ein paar Wochen sind sie wieder wie weggeblasen.

Mehr zu den typischen Symptomen finden Sie hier.

Gehäuftes Auftreten

Diese Kopfschmerzepisoden treten typischerweise im Frühjahr oder Herbst auf und dauern in der Regel zwei bis sechs Wochen - zwischen den Episoden ist der Patient dagegen meist völlig beschwerdefrei.

Die Dauer der einzelnen Kopfschmerzattacken schwankt zwischen 15 und 180 Minuten, meistens sind sie jedoch nicht länger als 60 Minuten.

Typisch ist das tägliche Auftreten: bei manchen Patienten nur einmal, bei anderen bis zu achtmal an einem Tag.

Beeindruckend ist die Regelmäßigkeit der Attacken. Als wäre die Uhr danach gestellt, treten sie häufig periodisch zur gleichen Tageszeit auf - viele der Betroffenen werden immer nachts, wenige Stunden nach dem Einschlafen, durch die Schmerzen aus dem Schlaf gerissen.

Bohrender Schmerz

Der Schmerz tritt streng einseitig auf und wechselt auch während einer Episode fast nie die Seite.

Wenn Betroffene die Intensität ihrer Schmerzen auf einer Skala von eins bis zehn beurteilen sollen, geben sie durchschnittlich einen Wert von neun bis zehn an:

Es handelt sich um schier unerträgliche Schmerzen von bohrend-stechendem Charakter. Besonders stark wird er im Augen-, Stirn- und Schläfenbereich empfunden.

Tipp
Mehr zur Trigeminusneuralgie finden Sie im Kapitel "Andere Kopfschmerzformen".

Rastlosigkeit

Während ein Migräniker sich bei einer Attacke am liebsten in einen verdunkelten Raum zurückzieht, macht ein Patient mit Clusterkopfschmerzen genau das Gegenteil: Ihm hilft körperliche Bewegung während der Schmerzphase.

Typisch ist ein rastloses Umherlaufen oder das Ausführen rhythmischer Bewegungen mit dem Oberkörper, in der englischen Fachsprache auch als  "pacing around" oder "rocking" bezeichnet.

Begleitsymptome

Zu dem Kopfschmerz gesellen sich bestimmte Begleitsymptome.

Typisch sind eine gerötete Bindehaut des Auges, Tränen- und Nasenlaufen oder eine verstopfte Nase, Hängen und Anschwellen des Oberlides, eine enge Pupille sowie Schwitzen am Kopf und im Gesicht.

Es müssen nicht alle dieser Begleiterscheinungen auftreten, mindestens ein Symptom ist aber immer vorhanden und wird häufig nicht vom Patienten selbst, sondern von der Partnerin beobachtet.

Aufgrund der Begleitsymptome wird der Clusterkopfschmerz häufig mit der Trigeminusneuralgie verwechselt, in selteneren Fällen aber auch mit einem Glaukomanfall, also einer plötzlichen Zunahme des Augeninnendruckes.


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