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RATGEBER - Migräne

Symptome bei medikamenteninduziertem Dauerkopfschmerz

Die zu häufige und zu lang andauernde Einnahme von Schmerzmitteln ruft unter Umständen neue Schmerzen hervor und wird zudem von weiteren unangenehmen Erscheinungen begleitet.

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Fast täglicher Kopfschmerz

Der Schmerzcharakter bei dieser Kopfschmerzform ist sehr unterschiedlich und hängt vom ursprünglich bestehenden Kopfschmerz sowie von der Art der eingenommenen Medikamente ab.

Gemeinsames Merkmal ist jedoch, dass er fast jeden Tag vorhanden ist und sich extrem verschlechtert, sobald die Medikamente abgesetzt werden.

Patienten, die vor allem klassische Schmerzmittel genommen haben, entwickeln typischerweise einen dumpf-drückenden Schmerz, der den gesamten Kopf betrifft. Körperliche Begleiterscheinungen wie Übelkeit oder Erbrechen fehlen.

Patienten, die Ergotaminpräparat eingenommen haben, bekommen dagegen pulsierende, klopfende Kopfschmerzen, die teilweise in Verbindung mit Übelkeit auftreten.

Für den Kopfschmerz, der durch die Einnahme von Triptanen verursacht wird, hat man in neueren Studien ebenfalls besondere Merkmale entdeckt: Entweder treten die Migräneattacken wesentlich häufiger auf, oft kommt es aber sogar zu einem täglichen, migräneähnlichen Dauerkopfschmerz.

Der Medikamentenmissbrauch schädigt den Körper

Durch die übermäßige und unkontrollierte Schmerzmitteleinnahme verschlimmert man nicht nur sein Kopfschmerzleiden, sondern belastet auch seinen Körper.

Typische Begleiterscheinungen bei regelmäßiger Einnahme klassischer Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure sind Magenbeschwerden und Blutverlust.

Bei Paracetamol kommt es gelegentlich zu erhöhten Leberwerten. Unter häufiger Einnahme von Ergotaminen entwickeln sich typische Symptome wie kalte Hände
und Füße sowie Bauchschmerzen, wobei sich Durchfall und Verstopfung abwechseln.

Oft ist der Puls schwer tastbar, und in Extremällen kann es sogar zu einer Herzerkrankung mit Angina-pectoris-Anfällen kommen. Auch die Niere wird belastet: 15 bis 20 Prozent aller dialysepflichtigen Niereninsuffizienzen sind auf der Basis eines Schmerzmittelmissbrauchs entstanden.


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