RATGEBER - Migräne
Die vier häufigsten Kopfschmerzarten
Der so genannte Spannungskopfschmerz ist die weitaus häufigste Kopfschmerzform - ein Drittel der Bevölkerung ist davon betroffen, Männer und Frauen gleichermaßen.
Der meist beidseitige Schmerz wird als dumpfdrückend beschrieben, wie ein "Schraubstock um den Kopf " oder wie das Tragen eines zu engen Hutes.
Je nachdem, wie häufig der Patient unter den Kopfschmerzen leidet, unterscheidet man den episodischen vom chronischen Spannungskopfschmerz.
Der episodische Kopfschmerz tritt gelegentlich auf, der chronische Kopfschmerz besteht seit mindestens sechs Monaten an mehr als 15 Tagen pro Monat.
Am wohl bekanntesten ist die Migräne.
Es kommt zu einem heftigen, pochenden und meist einseitigen Schmerz, der oft von Nebenerscheinungen wie Übelkeit oder Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet wird. Die Schmerzen treten attackenweise auf und setzen den Betroffenen völlig außer Gefecht.
Der unkontrollierte Griff zu Schmerzmedikamenten führt bei vielen Kopfschmerzgeplagten zur Umkehrung des gewünschten Effekts: Anstatt die Schmerzen wirksam zu beheben, produziert die andauernde Medikamenteneinnahme ihrerseits den so genannten medikamenteninduzierten Dauerkopfschmerz.
Es ist eine Abhängigkeit entstanden, die sich nur durch einen zwar sehr unangenehmen, aber auch effektiven Medikamentenentzug behandeln lässt.
Bei dem so genannten Cluster-Kopfschmerz ("cluster" = Häufung) treten die Kopfschmerzen besonders zu bestimmten Jahreszeiten auf. Dieser Kopfschmerz zählt zu den unerträglichsten der primären Kopfschmerzformen - betroffen sind vorwiegend männliche Patienten.








