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RATGEBER - Migräne

Typisch: Die Triggerfaktoren

Über 90 Prozent aller Betroffenen können einen eindeutigen Zusammenhang zwischen ihren Migräneattacken und bestimmten Auslösern beobachten. Meist müssen verschiedene so genannte Triggerfaktoren zusammenkommen, um eine Migräne in Gang zu setzen.

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Ein Beispiel für einen Triggerfaktor ist die Veränderung des Schlaf-Wach-Rhythmus.

Viele Menschen, die während der Woche nach einem strikten, rigiden Zeitplan leben und sehr angestrengt arbeiten, wachen am Samstagmorgen mit einer typischen „Wochenend-Migräne“ auf. Der Grund: Sie haben länger geschlafen als sonst oder auch zu spät Kaffee getrunken.

Andere Patienten bemerken, dass sie besonders empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel wie zum Beispiel Käse oder Schokolade reagieren.

Auch Alkohol kann ein Auslöser sein. Besonders gefährlich sind Rotwein und bestimmte Biersorten.

Über die Hälfte aller Patienten geben zudem einen Zusammenhang zwischen der Wetterlage und ihrer Migräne an.

Triggerfaktoren sind bei jedem Migräniker unterschiedlich. Manchmal muss man richtig danach fahnden - am besten kommt man ihnen auf die Schliche, wenn man sich ein Kopfschmerztagebuch anlegt.

Triggerfaktoren dürfen jedoch nicht mit den eigentlichen Ursachen der Migräne verwechselt werden. Sie haben lediglich eine „Anstoßfunktion“ - wie der letzte Tropfen Wasser, der das Fass zum Überlaufen bringt.


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