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RATGEBER - Nervenschmerzen

Ursachen

Es gibt 600 Ursachen für Polyneuropathien. Die häufigste davon ist ein zu hoher Blutzuckergehalt durch Diabetes. Der Zucker greift die empfindlichen Nervenzellen an. Ähnliches gilt für die Nierenschwäche (Urämie), weil hier der Harngehalt im Blut erhöht wird. Nervengifte von außen kommen durch übertriebenen Alkoholkonsum, Metallvergiftungen durch alte Wasserrohre, sowie teilweise durch Chemotherapie. Weitere Ursachen sind zu wenig Nervennahrung Vitamin B1 aufgrund von Unterernährung, sowie durch die Krankheiten Zöliakie und Beriberi. Weiterhin führen Infektionskrankheiten wie Borreliose, HIV und Gürtelrose zu Nervenschmerzen. Dies gilt auch bei der Hypothyreose, bei der zu wenig Schilddrüsenhormone gebildet werden, und bei der Akromegalie, bei der zu viel Wachstumshormon gebildet wird. Bei Autoimmunkrankheiten wie Polyneuritis, Vaskulitis, Kollagenose, Sarkoidose und rheumatischer Arthritis werden die Nervenzellen durch die körpereigenen Abwehrkräfte in Mitleidenschaft gezogen.

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Es ist wichtig, die Ursache der Nervenschmerzen herauszufinden, um die Grundkrankheit zu behandeln. Die Diagnostik umfasst auch eine gründliche neurologische Untersuchung. Dazu gehören das Testen der Sensibilität, der Muskelkraft und der Reflexe mit Reflexhammer, Stimmgabel und Wattebausch. Mit der Elektroneurographie wird die Nervenleitgeschwindigkeit ermittelt.


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