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RATGEBER - Parkinson

Parkinson-Krankheit

Bei der Parkinson-Krankheit, die auch als Schüttellähmung bezeichnet wird, gehen im Gehirn langsam bestimmte Nervenzellen in den Basalganglien im Gehirn sowie Nervenzellen im Groß-, Zwischen- und Mittelhirn zugrunde.

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Ein Teil dieser dort gelagerten Nervenzellen, die Substantia nigra, produziert den wichtigsten Botenstoff für das gesamte Gehirn, das Dopamin.

Weiterhin leisten die Basalganglien selbst gewisse motorische Koordinationen, z.B. für das Halten des Gleichgewichts und dem geschmeidigen Ausführen von Bewegungen.

Wenn die Nervenzellen in den Basalganglien in ihrer Zahl abnehmen, können sie immer weniger Dopamin produzieren. Dadurch verändert sich die Signalweiterleitung und –verarbeitung in den Nervenzellen. Zudem macht sich der Ausfall durch den Verlust der in den Basalganglien gesteuerten Funktionen bemerkbar.

Vor allem werden Bewegung und Körperhaltung des Betroffenen beeinträchtigt, sowie Sprache, Mimik und Schriftbild. Alle Bewegungen werden langsamer, der Patient wird zunehmend unbeweglicher.

Die Krankheit tritt meist mit Beginn des siebenten Lebensjahrzehnts auf, kann aber auch schon wesentlich eher ausbrechen. Sie ist relativ häufig.

Etwa 1 Prozent der Menschen über 60 leiden darunter, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. 


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