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RATGEBER - Parkinson

Krankheitsverlauf

Die Krankheit beginnt mit sehr untypischen Anzeichen und schreitet dann langsam voran.

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Bei manchen Menschen macht sich als erstes Symptom ein Zittern der ruhenden Hand bemerkbar, das bei bewussten Bewegungen abnimmt und im Schlaf völlig verschwindet.
Das Zittern kann im Laufe der Jahre auf die zweite Hand, die Arme und Beine übergreifen.

Bei anderen Menschen beginnt die Krankheit mit anhaltenden Rückenschmerzen, Verstopfung und Störungen in der Feinmotorik.

Eine Parkinson-Krankheit wird meist erst festgestellt, wenn bereits die Hälfte der dopaminproduzierenden Nervenzellen zerstört sind.

Der Verdacht erhärtet sich, wenn auch das Schriftbild verkleinert ist und eine Riechstörung hinzukommt. Vor allem das Gewürz Oregano wird von Parkinson-Kranken kaum mehr wahrgenommen.

Im späteren Verlauf ist die Parkinson-Krankheit dann durch folgendes Dreigespann an Symptomen gekennzeichnet:

  • Verlangsamung von Bewegungen (Akinese): Der Kranke läuft mit langsamen schlurfenden Bewegungen. Er hat Schwierigkeiten, vom Stehen zum Gehen und vom Gehen zum Stehen zu kommen. Das Aufstehen aus dem Sitzen fällt ihm immer schwerer, so dass er zuletzt nur noch in einer Stellung verharrt. 
  • Muskelsteifigkeit (Rigor): Dadurch nimmt der Kranke eine typische Haltung ein, bei der er vornübergebeugt sitzt und die Ellbogen angewinkelt lässt. Beim Laufen schwingen die Arme nicht mehr mit. 
  • Zittern, meist in Ruhestellung (Tremor): Besonders typisch ist das Zittern der Hände, so als wolle der Kranke unablässig Geld zählen oder Pillen drehen, weshalb dieses Symptom als „Pillendreher-Phänomen“ bezeichnet wird. Dabei schüttelt der Kranke den Kopf, als wolle er immer „nein“ sagen).

Weitere häufige Symptome sind Störungen der Körperhaltung, des Gleichgewichts und des Gangbildes.

Begleitend finden sich oft vegetative Störungen, wie vermehrter Speichelfluss (Sialorrhoe), vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose), gesteigerte Fettabsonderung der Haut (Seborrhoe), sowie psychische Symptome, wie Antriebsschwäche, Ermüdbarkeit und depressive Stimmung. 


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