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RATGEBER - Schlaganfall

Tunnelblick und ohne Worte

„Den traf der Schlag“ sagt der Volksmund. Doch was passiert wirklich bei dieser Erkrankung?
Wie Betroffene einen Schlaganfall erleben, berichtete der Berliner Werner Schubert (Name geändert) im letzten Jahr in einer Presseinformation des Bundesforschungsministeriums.

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„Es war abends gegen 22 Uhr. Ich war in einer Gaststätte und wollte gerade bezahlen“, erzählt der 53jährige. „Da bemerkte ich, dass meine rechte Hand das Portemonnaie nicht aus der Hosentasche bekam. Ich konnte nicht mehr richtig mit ihr greifen. Mir wurde schwindelig, und ich bekam einen Tunnelblick. Ich hatte das Gefühl, dass ich frische Luft holen müsse. Als ich das meiner Begleitung sagen wollte, konnten aber weder sie noch der Wirt mich verstehen. Ich konnte das, was ich dachte, einfach nicht aussprechen. Ich stand auf und bemerkte, dass auch das rechte Bein schwach war.“

Völlig überraschend traf es auch den Journalisten Dieter Zimmer. „Also, ich wusste nicht, was mir passiert war, als ich eines Morgens plötzlich vor Schwindel umfiel, nach Sekunden oder Minuten mein rechter Arm gelähmt war, dann das Bein, ich nicht mehr richtig sprechen konnte. Ich war ratlos. Ich war zutiefst beunruhigt, andererseits aber auch beruhigt, weil es ja nicht wehtat.“

Lähmungen, Sprach- und Sprech- oder Sehstörungen zählen zu den häufigsten Folgen eines Schlaganfalls.
Vor über 250 Jahren konnte der Arzt von Georg Friedrich Händel nur Mutmaßungen über die Ursachen anstellen. Heute wissen die Ärzte mehr über dieses schwere Erkrankung.

Ein Schlaganfall gleicht einem Terroranschlag auf den gesamten Körper. Bei ihm setzen „schlagartig“ bestimmte Funktionen im Gehirn aus. Das liegt an zwei großen Ursachen. Entweder tritt im Gehirn eine Mangeldurchblutung auf. Oder es kommt zu einer Hirnblutung. Auf die genauen Einzelheiten geht das Buch später ein.

Für einen Schlaganfall gibt es auch noch andere Begriffe. Mediziner nennen ihn Apoplexie oder Insult. Manchmal spricht man auch vom Hirninfarkt. Um unsere Organe funktionsfähig zu erhalten, pumpt das Herz mit dem Blut ständig Nährstoffe und Sauerstoff in den Körper.
Ohne diese lebenswichtige Pipeline können sie nicht funktionieren. Leber, Niere oder das Herz reagieren unterschiedlich darauf, wenn es zu einem Versorgungsengpass kommt. Am schlimmsten trifft es das Gehirn.


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