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RATGEBER - Schlaganfall

Dreimal Blut: Druck, Fette & Zucker

Das Buch sprach es bereits an: Erhöhte Blutdruck-, Blutfett- und Blutzucker-Werte erhöhen das Schlaganfall-Risiko. Nicht nur für den ersten, sondern auch für den zweiten oder gar dritten.

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Laut Schätzungen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe könnten jedes Jahr 50 000 bis 60 000 Schlaganfälle vermieden werden, wenn Patienten ihren Hochdruck behandeln ließen. Das entspricht einem
Viertel aller Schlaganfälle.

Es gibt zahlreiche Medikamente, die den Druck wieder in normale Bahnen bringen. Im Allgemeinen vertragen die Patienten die Präparate gut. Aufgrund der Vielfalt der Präparate lässt sich ein Medikament auch leicht wechseln, wenn man es nicht verträgt.

Auch Kombinationspräparate gibt es auf dem Markt. Diese Tabletten enthalten zwei blutdrucksenkende Wirkstoffe. Diese muss man teilweise nur noch einmal am Tag einnehmen.

Andere Medikamente hemmen die Cholesterinproduktion im Körper und fördern die Ausscheidung über die Galle. Die Präparate heißen Lipidsenker oder Statine. Auch hier besteht die Möglichkeit, bei Nebenwirkungen das Präparat zu wechseln.

Ein gut eingestellter Blutzucker und gegebenenfalls die Gabe von Insulin vermindern ebenfalls das Risiko, erneut einen Schlaganfall zu erleiden.
Oft können Betroffene sich selbst dieses Hormon verabreichen und auch die Blutzuckerwerte zu Hause kontrollieren.

Experten empfehlen auch, sich ausgewogen zu ernähren, Übergewicht zu vermeiden, körperlich aktiv zu werden und die Finger von den Zigaretten zu lassen. Es lohnt sich: Denn dies hält auch Blutdruck, Blutfette und Blutdruck in Schach.


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