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RATGEBER - Schlaganfall

Migräne

Frauen, die in jungen Jahren Migräne mit neurologischen Ausfällen bekommen, die rauchen, die Pille nehmen und einen Bluthochdruck haben, besitzen das dreieinhalbfach höhere Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.
Dies stellten britische Ärzte fest, nachdem sie fast 300 Schlaganfall-Patientinnen im Alter zwischen 20 und 44 Jahren untersucht hatten.

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Bei bis zu 40 Prozent der Schlaganfälle in diesem Alter sei ein Zusammenhang mit Migräne nachweisbar gewesen, berichten die Ärzte. Es liegen Hinweise vor, wonach sehr häufige und sehr schwere Migräneattacken das Kleinhirn schädigen.

Außerdem sollen die Anfälle bestimmte Regionen des Großhirns in Mitleidenschaft ziehen. Wissenschaftler der Universität Leiden haben nachgewiesen, dass Migräne eine fortschreitende Schädigung des Gehirns verursachen und das Schlaganfallrisiko erhöhen kann.

Der leitende Wissenschaftler Mark Kruit erklärte, „dass es sich bei Migräne um eine ernste Erkrankung handelt und nicht nur um einfache Kopfschmerzen“. Es wird geschätzt, dass zwölf Prozent der Bevölkerung Westeuropas und Amerikas unter Migräneattacken leiden.


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