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RATGEBER - Schlaganfall

Finger weg von den Kippen

Tabakkonsum erhöht das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden um das Zweifache. Wie Bluthochdruck und Diabetes fördert er die Arteriosklerose und steigert die Gefahr, ein Vorhofflimmern zu entwickeln.
Auch den Sauerstoffgehalt im Blut setzt das Rauchen herab.

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Das Schlaganfallrisiko von Zigarettenrauchern steigt mit der Zahl der täglich gerauchten Zigaretten und dem Alter des Betroffenen. Vor allem die gefürchteten Hirnblutungen treten bei starken Rauchern vermehrt auf.

Nikotin greift das gesamte Gefäß- und Nervensystem an. Es beschleunigt unter anderem die Herztätigkeit, verengt die Blutgefäße und stört auf diese Weise das Durchblutungssystem. Außerdem erhöht es den Blutfettspiegel und senkt den Anteil des HDL-Cholesterins, das sich schützend auf Herz und Kreislauf auswirkt.

Zusätzlich vermindert Rauchen die Menge des Sauerstoffs, den die roten Blutkörperchen im Körper transportieren können.

Aufhören lohnt sich

Wer mehr als eine Schachtel Zigaretten pro Tag raucht, geht ein doppelt so hohes Risiko von Hirnblutungen ein wie Nichtraucher. Das ergab eine US-amerikanische Studie. Sie beobachtete zwischen 1982 und 2002 den Gesundheitszustand von mehr als 22 000 Ärzten.

Im Vergleich zu den Nichtrauchern hatten diejenigen, die bis zu einer Schachtel Zigaretten pro Tag rauchten, ein um 60 Prozent erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Hirnblutung.
Bei starken Rauchern, die mehr als eine Schachtel am Tag konsumierten, war das Risiko sogar um das 2,1-fache erhöht.

Das Rauchen aufzugeben lohnt sich. Schon fünf Jahre nach der Abkehr vom Nikotin erreichen Ex-Raucher wieder das Schlaganfallrisiko von Nichtrauchern.


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