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RATGEBER - Stottern

Warum lispelt jemand?

Mit Lispeln wird im Deutschen ein bestimmter Sprechfehler bezeichnet, bei dem das „s“ und das „z“ eher wie ein Zischen klingt, oder wie das englische „th“. Dabei liegt die Zungenspitze nicht hinter den Zähnen, sondern an oder zwischen ihnen. Dies hat zur Folge, dass sich der Luftstrom verändert, der den S-Laut bilden soll. Es ist auch möglich, dass durch eine fehlerhafte Zungenlage der Luftstrom seitlich statt zentral über die Zunge geführt wird, oder dass er gar durch die Nase verläuft, wodurch überhaupt kein Ton zustande kommt.

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Fehlstellungen der Zähne oder des Kiefers können die Ursache dafür sein, aber auch eine mangelnde Muskelspannung der Zunge durch Daumenlutschen oder langen Schnullergebrauch. Auch eine Hörstörung, etwa durch eine schwere Mittelohrentzündung im  Kleinkindalter, kann ein fehlerhaftes Sprechen hervorrufen. Beim Logopäden werden u. a. Übungen zur Verbesserung der Zungenbeweglichkeit und der Zungenkräftigung gemacht, ebenso Sprechübungen und ggfs. ein Hörtraining. 


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