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RATGEBER - Zwänge

Oft unerkannt

Wer unter einer Zwangserkrankung leidet, verliert schleichend immer mehr die Kontrolle über seine Gedanken und Gefühle. Über die generalisierte Angst, die zu den Zwangsgedanken gehört, weiß man, dass die Betroffenen bis zu 60 Prozent eines Tages damit verbringen, sich schlimme Situationen auszumalen und sich damit zu quälen. Die anderen Zwangserkrankungen sind ebenfalls sehr zeitaufwändig. Wer morgens zwei Stunden braucht, um seine Aufstehrituale durchzuführen, und abends wieder zwei Stunden für die Zubettgehrituale benötigt, hat pro Tag vier Stunden weniger für die Arbeit, die Familie und die Freizeit zur Verfügung.

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Und obwohl sich diese psychische Störung als vielfältig und zeitaufwändig zeigt, bleibt sie dennoch oft unerkannt. Denn viele Zwänge werden von außen beobachtet als Übereifer oder Macke belächelt. Die Betroffenen selbst hingegen vertuschen ihre Probleme und leben oft in Isolation aus Furcht, als verrückt zu gelten. Versuchen sie, dem Zwang zu widerstehen, werden Angst und Anspannung so groß, dass sie schnell wieder auf die zwanghaften Rituale zurückgreifen. Sie können einfach nicht anders.

Wer unter einer Zwangserkrankung leidet, verliert schleichend immer mehr die Kontrolle über seine Gedanken und Gefühle. Über die generalisierte Angst, die zu den Zwangsgedanken gehört, weiß man, dass die Betroffenen bis zu 60 Prozent eines Tages damit verbringen, sich schlimme Situationen auszumalen und sich damit zu quälen. Die anderen Zwangserkrankungen sind ebenfalls sehr zeitaufwändig. Wer morgens zwei Stunden braucht, um seine Aufstehrituale durchzuführen, und abends wieder zwei Stunden für die Zubettgehrituale benötigt, hat pro Tag vier Stunden weniger für die Arbeit, die Familie und die Freizeit zur Verfügung.

Und obwohl sich diese psychische Störung als vielfältig und zeitaufwändig zeigt, bleibt sie dennoch oft unerkannt. Denn viele Zwänge werden von außen beobachtet als Übereifer oder Macke belächelt. Die Betroffenen selbst hingegen vertuschen ihre Probleme und leben oft in Isolation aus Furcht, als verrückt zu gelten. Versuchen sie, dem Zwang zu widerstehen, werden Angst und Anspannung so groß, dass sie schnell wieder auf die zwanghaften Rituale zurückgreifen. Sie können einfach nicht anders.


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