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RATGEBER - Cannabis auf Rezept

Gibt es Gewöhnung und Abhängigkeit bei Cannabispräparaten?

Die medizinische Forschung beschreibt eine recht geringe Gewöhnung oder Toleranzentwicklung für Cannabis. Dies bedeutet, dass man auch bei einer länger andauernden Therapie die Dosis nicht oder kaum erhöhen muss, um die Wirkungen beizubehalten.

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Tendenziell ist es sogar so, dass die etwas belastenden Effekte auf Psyche und Herz im Laufe der Therapie abnehmen, während z. B. die Schmerzlinderung bei gleicher Dosis so gut wie erhalten bleibt.

Diese Toleranzentwicklung ist jedoch im Vergleich zu anderen Mitteln wie zum Beispiel Opiaten sehr gering. Beim Menschen wird sie vor allem dann erwartet, wenn Cannabis in hoher Konzentration und über einen langen Zeitraum eingenommen wird.

Dies kann bei chronischen Schmerzen, bei Grünem Star, Multipler Sklerose und auch Polyneuropathie so sein. Hingegen ist bei Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, die meist nur vorübergehend während einer Krebschemotherapie auftreten, keine Gewöhnung zu erwarten.

Alle körperlichen Veränderungen, die durch die Einnahme von Cannabis eintreten, werden bei Absetzung binnen weniger Wochen wieder rückgängig gemacht. Das heißt, dass sich der Körper wieder umstellt und seinen ursprünglichen Zustand selbst wieder herstellt.

Die Gefahr einer körperlichen Abhängigkeit ist relativ gering. Nach langjährigem Gebrauch können nach dem Absetzen von Cannabis für einige Tage Symptome wie Schlafstörungen und eine erhöhte Reizbarkeit auftreten, außerdem verstärktes Schwitzen und Appetitlosigkeit.

Die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit ist ebenfalls zu vernachlässigen, wenn Cannabis zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird. Sie besteht allenfalls dann, wenn jemand regelmäßig Cannabisprodukte konsumiert, um sich zu berauschen.


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