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RATGEBER - Rheuma

Das Aslan-Therapiekonzept

Eine eigentlich schon Jahrzehnte alte Methode, die aber gerade jetzt verstärkt wissenschaftlich untersucht wird, ist die Therapie mit Procain, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu stoppen.

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Der Wirkstoff Procain ist bekannt aus der Neuraltherapie, er dient dort zum Unterspritzen von Störherden.
Dass Procain aber noch viel mehr kann, damit hatte sich bereits in den 50er-Jahren die Ärztin Prof. Ana Aslan aus Bukarest beschäftigt.

Sie hatte die Substanz Procain - von dem deutschen Biochemiker Prof. Albert Einhorn 1905 als Anästhetikum entdeckt - auch gegen Gelenkschmerzen eingesetzt.
Dabei stellte sie fest, dass unter Procain verschiedene Arten von Gelenkschmerzen nachlassen und die Patienten sich anschließend besser fühlten.

Mittlerweile konnten viele weiter für die Gesundheit zuträgliche Wirkungen des Procains wissenschaftlich bestätigt werden.

Wie weit die Wirkungen des Procains bezüglich der Behandlung von Gelenkerkrankungen auch unter modernen wissenschaftlichen Methoden haltbar sind, wurde kürzlich (1999) u.a. in einer unabhängigen Studie an der Charité in Berlin und im Universitätsklinikum Regensburg geprüft*.

Ziel der Studie war es, direkt antientzündliche Effekte von Procain auf Lymphozyten und Monozyten im Reagenzglas zu untersuchen. Dabei zeigte sich deutlich, dass Procain die Monozytenfunktion direkt hemmt.
Dies bedeutet, dass diese Abwehrzellen - die im Falle einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung von Entzündungsvermittlern (den so genannten Mediatoren wie etwa die Leukotriene) an den Entzündungsherd gelockt werden und sich dort überschießend gegen das eigene Gewebe richten - durch Procain gehemmt werden.

Eine weitere Studie, diesmal aus Japan**, zeigte, dass auch die Produktion von „Freien Radikalen“, mit denen die Phagozyten letztlich bei entzündlichem Rheuma die Gelenkzerstörung bewirken, ebenfalls gehemmt wird.

Zusammen mit der bereits seit längerem bekannten Radikalfänger-Wirkung des Procains, greifen die Procain-Behandlungen, die sich in der Regel aus intramuskulären Injektionen und Infusionen zusammensetzen, somit auf drei unterschiedlichen Ebenen in das Entzündungsgeschehen von rheumatischen Erkrankungen ein.

Damit ist Procain in der heutigen Schmerztherapie, vor allem bei entzündlichen und verschleißbedingten Gelenkerkrankungen (z.B. Arthritis und Arthrose) wirkungsvoll, ohne dass Nebenwirkungen auftreten, wie man sie von anderen medikamentösen Behandlungen, etwa bei der längeren Anwendung von Cortisonpräparaten oder NSAR kennt.

Konsequent angewendet werden die Procain-Behandlung, unter Einbeziehung weiterer Erkenntnisse sowie auch unter Einbeziehung weiterer Behandlungsformen, wie etwa der Hyaluronsäure-Behandlung, im Rahmen der Aslan-Therapien, die in Deutschland in einigen darauf spezialisierten Einrichtungen durchgeführt werden.

*Kühnhardt, Straub, Krause: Antiinflammatorische Wirkung von Procain, 1999
**Azuma et al: Comparison of inhibitory effects of local anesthetics on immune functions of neutrophils. Int. J. Immunopharmacol 2000


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