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RATGEBER - Schmerzen

Das körpereigene Schmerzabwehrsystem

Manchmal ist es Schwerverletzten möglich, sich zuerst in Sicherheit zu bringen, noch bevor der Schmerz in voller Intensität auftritt. Wie ist das möglich?

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Der Körper verfügt über eigene Schmerzhemmer, dies sind die „Endorphine“. Übersteigt der Schmerz einen bestimmten Schwellenwert, dann werden Nervenbahnen aktiviert, die vom Großhirn zum Rückenmark absteigen und dort Endorphine ausschütten.

Diese binden an spezielle Rezeptoren, die Opioidrezeptoren, und unterdrücken dadurch zum Gehirn aufsteigende Schmerzsignale.

Das körpereigene Schmerzabwehrsystem kann auch ohne starke Schmerzen aktiviert werden, zum Beispiel wenn man frisch verliebt ist. Durch die ausgeschütteten Endorphine ist man dann automatisch schmerzunempfindlicher.

Eine Reihe von Behandlungsmethoden entfalten ebenfalls ihre Wirkung über eine Stimulierung des körpereigenen Schmerzabwehrsystems, zum Beispiel die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS).

Eine andere Erfahrung mit körpereigenen Schmerzmitteln machen wir ständig: Wenn man sich in den Finger schneidet oder das Schienbein anstößt, so verspürt man zuerst einen sehr starken Schmerz, der dann aber wie von selbst nachlässt.

Das „Nachlassen“ wird verursacht durch die Wirkung von bestimmten Botenstoffen, den Endocannabinoiden, die den Cannabinoiden der Hanfpflanze ähneln. Sie werden im Gehirn und Rückenmark bei länger andauernden Schmerzen gebildet.


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