Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Schmerzen

Die Filterfunktion des Rückenmarks

Die erste Umschaltstelle des Schmerzes liegt also im Rückenmark. Hier kommen nicht nur Schmerzreize an, sondern auch alle anderen Empfindungsreize wie zum Beispiel Druck und Berührung.
Doch längst nicht alle davon werden ans Gehirn weitergeleitet - das ist auch sinnvoll, denn sonst würden wir völlig verrückt vor lauter Reizüberflutung!

Anzeige:

Vielmehr kann man sich diese erste Schaltstelle im Rückenmark wie einen kleinen Pförtner vorstellen, der nicht alle hereinlässt, sondern erst einmal ordentlich filtert. Nur die Reize, die für das Individuum in dem Moment wichtig sind, werden berücksichtigt.

Das kann man leicht testen: Sitzen Sie gerade auf einem Stuhl? Dann konzentrieren Sie sich doch einmal auf die Fläche, mit der Ihre Oberschenkel den Stuhl berühren.
Jetzt können Sie sie vielleicht spüren, doch vorher war sie Ihnen bestimmt nicht bewusst - warum auch? Es ist eine für Sie in diesem Moment sehr unwichtige Information.

Manchmal jedoch konkurrieren mehrere „wichtige“ Reize darum, diese Schaltstelle, „den Pförtner“, passieren zu dürfen und hemmen sich dadurch gegenseitig. Das ist zum Beispiel die Erklärung dafür, dass es weniger weh tut, wenn wir uns mit dem Finger die schmerzende Stelle reiben oder darauf pusten: Der Berührungsreiz blockiert dann den Schmerzreiz.


Aktuelle Meldungen

pixabay/marc
© pixabay/marc

12.07.2024

Natürliche Alternativen für mehr Wohlbefinden: Ein umfassender Leitfaden

In einer Welt, die zunehmend auf natürliche und ganzheitliche Ansätze zur Verbesserung des Wohlbefindens setzt


pixabay / Jeff W
© pixabay / Jeff W

11.07.2024

Cannabis und Ihr Lebensstil: Wie Sie den Konsum nachhaltig und verantwortungsbewusst gestalten

In einer zunehmend aufgeklärten Gesellschaft wird der verantwortungsbewusste Konsum von Cannabis immer wichtiger.


Polina Tankilevitch
© Polina Tankilevitch

25.06.2024

Mikrobiom und Hautgesundheit: Neue Erkenntnisse zur Regulation der Poren

In den letzten Jahren hat sich die Forschung zunehmend mit dem Mikrobiom der Haut und dessen Einfluss auf die Hautgesundheit beschäftigt.


Three-shots
© Three-shots

11.06.2024

Die Rolle von Methylglyoxal (MGO) in der antimikrobiellen Wirkung von Manuka-Honig

Methylglyoxal (MGO) ist ein wesentlicher Bestandteil des Manuka-Honigs, der ihm seine herausragenden antimikrobiellen Eigenschaften verleiht.


pexels / vo-thuy-tien
© pexels / vo-thuy-tien

10.06.2024

Gesunde Snacks für die Firmenfeier

Gesunde Ernährung ist nicht nur im privaten Alltag ein wichtiges Thema, sondern gewinnt auch im beruflichen Umfeld zunehmend an Bedeutung.



Newsletter Abbonieren



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader