Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Schmerzen

Medikamente gegen den Schmerz

Es gibt eine Vielzahl von Medikamenten, die zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt werden.

Anzeige:

 

Die Art und Weise, wie jedes dieser Medikamente dabei gegen den Schmerz vorgeht, ist sehr unterschiedlich: Manche Stoffe wirken dort, wo der Schmerz entsteht - am Rezeptor -, andere dagegen hemmen die Schmerzweiter-leitung zum Gehirn, wieder andere beeinflussen unsere Wahrnehmung vom Schmerz.

Zudem gibt es immer noch eine Reihe von Substanzen, deren Mechanismus wir bisher nicht entschlüsseln konnten und deren schmerzstillende Wirkung uns bis heute ein Rätsel geblieben ist.
Ein Beispiel ist das allseits bekannte Paracetamol oder das bei kolikartigen Schmerzen eingesetzte Metamizol.

Viele der schmerzstillenden Medikamente sind frei verkäuflich, und sie sind jedem von uns aus der Werbung bekannt.
Gegen eine kurzzeitige Selbstbehandlung mit diesen Stoffen ist nichts einzuwenden, solange die Schmerzen dadurch rasch und dauerhaft verschwinden.

Handelt es sich aber um länger bestehende oder hartnäckige Schmerzen, ist von einer Eigenbehandlung dringend abzuraten.
In diesem Falle sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, denn je schneller und früher eine Schmerzerkrankung professionell behandelt wird, desto geringer ist das Risiko, dass der Schmerz chronisch wird.

Grob werden Schmerzmittel eingeteilt in die so genannten Analgetika (Analgesie = Schmerzfreiheit) und in die Nichtanalgetika, auch als Adjuvanzien (lat. adiuvare = unterstützen, helfen) bezeichnet.

Bei den Analgetika handelt es sich um Stoffe, die den Schmerz auf direktem Wege lindern oder gar beseitigen können.

Im Gegensatz dazu verrät schon der Name, dass die „Nichtanalgetika“ nicht direkt den Schmerz unterdrücken, jedoch als zusätzliche Substanzen sehr hilfreich sein können, indem sie die Wirkung der Analgetika verbessern oder das Schmerzgeschehen auf anderem Wege günstig beeinflussen.

Die große Gruppe der Analgetika wird wiederum unterteilt in zwei Untergruppen. Man unterscheidet die „Opioide“ von den „Nicht-Opioid-Analgetika“, als opioidhaltige und nichtopioidhaltige Schmerzmittel.

Die Opioide entfalten ihre Wirkung über Bindung an Opiatrezeptoren, welche sich hauptsächlich im Gehirn und Rückenmark befinden.
Da Gehirn und Rückenmark als zentrales Nervensystem bezeichnet werden, spricht man manchmal auch von „zentral wirksamen“ Analgetika, welche die Signalweiterleitung blocken.

Die Nicht-Opioid-Analgetika dagegen greifen direkt in die Schmerzentstehung am Rezeptor ein. Da dieser in der Körperperipherie liegt, bezeichnet man diese Medikamente deshalb auch als „peripher wirksame“ Analgetika.


Aktuelle Meldungen

pixabay / Engin_Akyurt CC0
© pixabay / Engin_Akyurt CC0

16.01.2020

Augenlasern Türkei - Der Weg zum Sehen ohne Sehhilfe

Viele Menschen sind heutzutage auf Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen angewiesen. Dabei fühlen sich viele Betroffene durch die Sehhilfe gestört.


pixabay / nastya_gepp
© pixabay / nastya_gepp

15.01.2020

Reizhusten - was hilft?

Reizhusten ist ein unangenehmer Begleiter. Tagsüber raubt er einem den Nerv und nachts den wohlverdienten Schlaf.


pixabay / Babienochka
© pixabay / Babienochka

09.01.2020

Unkomplizierte Hilfe bei Libidoverlust: Was hilft gegen sexuelle Unlust bei Frauen?

Haben Frauen häufig keine Lust auf Sex, handelt es sich beim Libidoverlust nicht um eine Krankheit.


pixabay / HeungSoon
© pixabay / HeungSoon

27.12.2019

Sportarten für die alternde Bevölkerung

Aufgrund des Rückgangs der Geburtenrate und der immer besser werdenden medizinischen Versorgung der Bevölkerung steigt das Durchschnittsalter stetig.


pixabay / truthseeker08
© pixabay / truthseeker08

17.12.2019

Änderungen in der Pflege ab 2020

Mit dem neuen Pflegeberufegesetz ab 2020 wird die Pflegeausbildung neu geregelt. Zudem sollen auch die Arbeitsbedingungen in der Pflege selbst verbessert und damit attraktiver werden. Der Beruf des Pflegers verdient ein besseres Image und wirft gleichzeitig neue Fragen auf.



Newsletter Abbonieren



Aktuelles Wetter



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader