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RATGEBER - Schmerzen

Was ist Schmerz?

Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit jeher. Bis zum Mittelalter galten Schmerzen als eine Strafe Gottes, sie waren Symbol für Schuld und Sühne.

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Der französische Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Descartes ist dann im Jahr 1644 das Problem Schmerz von einer anderen Seite angegangen: Er hat erstmals behauptet, dass ein äußerer Reiz nötig sei, um Schmerzen zu erzeugen. Je stärker dieser Reiz, desto stärker auch der Schmerz.

Dieses so genannte Reiz-Reaktions-Konzept des Schmerzes wurde bis Mitte des letzten Jahrhunderts allgemein akzeptiert, doch es hatte Lücken: Wie konnte es sonst sein, dass Schwerverletzte oft bei vollem Bewusstsein keine Schmerzen empfanden?

Oder wie wäre die erstaunliche Beobachtung zu erklären, dass während des Zweiten Weltkrieges Verletzte, die die Aussicht hatten, ausgeflogen zu werden, sehr viel weniger Schmerzmittel verlangten als leichter Verletzte, die sich nicht auf eine baldige Rettung freuen konnten?
Es wurde immer deutlicher, dass es sich bei der Empfindung „Schmerz“ keinesfalls nur um ein rein körperliches Phänomen handeln konnte.

Vielmehr kam man aufgrund vieler Untersuchungen im Laufe der Jahre zu einem völlig neuen Schmerzverständnis, das neben körperlichen vor allem psychischen, aber auch gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Faktoren eine zentrale Rolle bei der Schmerzentstehung zusprach.


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