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RATGEBER - Aids

Das macht die HI-Therapie so schwer

Ein großes Problem in der Bekämpfung des HI-Virus ist dessen hohe Mutationsrate. Mutationen sind Veränderungen der Erbanlagen, die sich von einer Generation zur nächsten entwickeln. Damit kann sich das Virus immer besser auf seine Feinde einstellen. Denn gegen ein Virus, das sich ständig verändert, können weder das Abwehrsystem des Körpers noch die Forschung viel ausrichten.

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So wurde 2005 ein extrem aggressives HI-Virus bei einem New Yorker entdeckt. Der bisher nur äußerst selten diagnostizierte Stamm von HI-Viren führe zur vollen Ausbildung der tödlichen Immunschwächekrankheit Aids in nur acht Wochen und ist nahezu völlig resistent gegen alle bekannten Medikamente zur Eindämmung von Aids. Dies ist nicht verwunderlich, denn mit den medikamentösen Therapien kann man nie alle Viren beseitigen. Aus diesem Grund versucht man den Viren mit unterschiedlichen Mitteln entgegenzutreten. Irgendwann bleiben multiresistenteViren übrig, gegen die kein einziges bekanntes Medikament mehr wirkt. 

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Infizierte keinen ungeschützten Sex haben – und sei es „nur“ mit anderen Infizierten – denn dann steigt die Gefahr einer Bildung von resistenten Viren nochmals. 


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