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RATGEBER - Gürtelrose

Behandlung

Wichtig ist es also, mit den Krankheitsanzeichen sofort zum Arzt / zur Ärztin zu gehen. Er kann zwar die Viren, die sich im Nervensystem eingenistet haben, nicht beseitigen. Aber er kann die Krankheitsanzeichen der Gürtelrose mittlerweile recht gut behandeln. Bei einer leichten Form wird er eine Zinkpaste verschreiben, welche die Pusteln austrocknet und die Entzündung abklingen lässt.

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Bei mittleren und schweren Formen aber gibt es heutzutage eigentlich nur ein zeitgemäßes Therapieverfahren, nämlich die Behandlung mit einem virushemmenden Wirkstoff (Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir). Dieser wird entweder in Tablettenform oder als Infusion verabreicht. Er soll die Verschlimmerung der Gürtelrose verhindern und die Krankheitsdauer verkürzen. Wenn das Innenohr betroffen ist, ist zusätzlich ein Antibiotikum sinnvoll, damit sich keine bakterielle Zweitinfektion bildet.

In vielen Fällen sind aber die quälenden Schmerzen das Hauptproblem bei der Gürtelrose. Deswegen gehört immer auch Schmerzmittel zur Behandlung dazu. Diese muss der Arzt lange genug geben, auch dann wenn die Entzündung schon abgeklungen ist, damit sich kein Schmerzgedächtnis ausbildet und der Schmerz gar nicht mehr weggeht.
Bei einer rechtzeitiger antiviralen Behandlung aber, kombiniert mit einer ausreichend langen Schmerztherapie, wird die Gefahr eines chronischen Schmerzes bzw. einer späteren Post-Zoster-Neuralgie unwahrscheinlich. 


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