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RATGEBER - Gürtelrose

Neu: Impfung gegen Gürtelrose

Leider aber kann eine Gürtelrose immer wieder ausbrechen. Mit zunehmendem Alter wird dies sogar wahrscheinlicher, weil hier die Aktivität des Immunsystems nachlässt. Auch wird die Behandlung schwieriger, weil ältere Menschen oft schon andere Medikamente bekommen, sodass es zu Wechselwirkungen kommen kann. Zum Glück steht für Menschen ab 60 ein Impfstoff gegen die Gürtelrose und ihre gefürchteten Komplikationen, die chronischen Nervenschmerzen kurz vor der Zulassung (innerhalb der nächsten Monate).

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Es handelt sich um einen Lebendimpfstoff aus abgeschwächten Viren. Dieser sorgt dafür, dass die körpereigene Immunabwehr auf die Erreger gelenkt wird. Für Kinder ist der Impfstoff schon seit einiger Zeit auf dem Markt und wird auch von der ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Für die erwachsenen Patienten wurde der Gehalt an abgeschwächten Viren um den Faktor 14 erhöht. Getestet wurde der Impfstoff an rund 40 000 Patienten, mit dem folgenden Ergebnis: Durch die Impfung können 61 Prozent der Krankheitsfälle verhindert und eine Post-Zoster-Neuralgie um 66,5 Prozent vermieden werden. Falls trotz Impfung eine Gürtelrose auftritt, verläuft diese milder und mit weniger Komplikationen. 


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