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RATGEBER - Tuberkulosengefahr in Europa durch HIV

Hintergrund Tuberkulose

Tuberkulose abgekürzt Tbc, Tb oder Tbk ist eine Infektionskrankheit und wird durch Bakterien genauer gesagt Mycobakterien tuberculosis ausgelöst.

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In 80 Prozent der Fälle kommt es zur Lungentuberkulose, jedoch können alle anderen Organe, Gehirn, Nieren, Leber ebenfalls betroffen sein.

Übertragen werden die Bakterien durch Tröpfcheninfektion, das heißt, sie gelangen über den Atemweg beim Sprechen, Husten oder Niesen von Mensch zu Mensch.

Eine Übertragung durch Staub kann ebenfalls erfolgen, da die Bakterien über Wochen auch außerhalb des Organismus überleben können.

Die Einführung der Lebensmittelhygiene hat dazu geführt, dass eine nahrungsmittelbedingte Tuberkulose im Verdauungstrakt sehr selten geworden ist.

Medikamente zur Therapie der Tuberkulose sind die Antituberkulotika. Mittel der 1. Wahl sind hierbei Isoniazid, Rifampicin, Ethambutol, Streptomycin und Pyrazinamid.

Bei Vorliegen eines resistenten Stammes werden alle zur Verfügung stehenden Medikamente ausgetestet und es wird dann nach individuellem Resistenzmuster therapiert. In manchen Fällen muss auch ein chirurgischer Eingriff in die Therapieplanung einbezogen werden.

Seit dem 01.01.2001 ist die Tuberkulose in Deutschland wieder meldepflichtig.


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