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RATGEBER - Rund ums Auge

Zu früh gebündelt: Kurzsichtigkeit

Am häufigsten führt ein zu langer Augapfel zur Kurzsichtigkeit. Als weitere Ursache kommt eine zu hohe Brechkraft der Hornhaut in Frage.

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Die Folge bleibt jeweils die gleiche: Trotz flacher Linse bündeln sich die Lichtstrahlen nicht auf, sondern bereits vor der Netzhaut. Es entsteht ein unscharfes, verschwommenes Bild. Das gilt aber nur für entfernte Gegenstände, etwa eine Straßenlaterne. In geringer Entfernung sehen Kurzsichtige einwandfrei.

Bei Kurzsichtigkeit verringern Brillengläser die zu hohe Brechkraft der Hornhaut um einen gewissen Betrag. Fachleute sprechen deshalb auch von Minusgläsern. Die Brechkraft dieser Gläser geben Augenärzte beispielsweise mit dem Wert „-2 Dioptrien“ an.

Mit Hilfe der Brille bündeln sich die Lichtstrahlen jetzt genau auf der Netzhaut. Der Kurzsichtige sieht mit ihr auch entfernte Objekte scharf.

Immer wieder kursieren Übungen oder Geräte in der Öffentlichkeit, mit denen sich die Kurzsichtigkeit angeblich wegtrainieren lässt und die Brille überflüssig macht. Schon vor siebzig Jahren waren sie eine Weile im Gespräch. Sie gerieten dann lange Zeit in Vergessenheit, was nicht gerade auf ihren Erfolg schließen lässt.

Das Auge bewegen sechs außen sitzende Muskeln. Sie sind dauernd in Aktion. Auch unwillkürlich und sogar während wir schlafen. Sie befinden sich also ohne zusätzliche Übungen im besten Trainingszustand.

Um die Kurzsichtigkeit zu beeinflussen, müssten diese Muskeln durch gleichzeitiges seitliches Ziehen nach außen (zum Ohr und zur Nase) den Augapfel verkürzen. Anatomisch unmöglich.

Andere wollen den Muskel entspannen, der die Linse verformt. Auch dieser Ansatz war bisher nicht erfolgreich, wie auch von Augenärzten bestätigt wird. Um die Kurzsichtigkeit zu untersuchen, geben sie den Patienten ein Medikament, das diese Muskeln entspannt. An der Fehlsichtigkeit ändert sich jedoch nichts.

Entspannungsübungen und Augenmuskeltraining beseitigen nicht die Kurzsichtigkeit. Das stellten auch Augenärzte fest, die trotz aller theoretischen Bedenken die Übungen versuchsweise bei ihren Patienten anwandten. Ähnlich erfolglos arbeiten auch die so genannten Rasterbrillen. 


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