RATGEBER - Rund ums Auge
Das Fenster zur Welt
Die Außenhülle des Augapfels nennt der Fachmann Lederhaut. Sie besitzt eine besonders feste und stabile Struktur und hält so den Augapfel in Form. Ähnlich wie das Gehäuse einer Kamera.
Nur vorne besitzt sie einen durchsichtigen Teil, die Hornhaut. Diese ist unser Fenster zur Welt und sorgt dafür, dass Lichtstrahlen überhaupt ins Augeninnere eindringen. Die Hornhaut besteht, ähnlich wie eine Zwiebel, aus mehreren Schichten.
Unter der Lederhaut liegt die Aderhaut. Sie ist ein Blutgefäßschwamm - das am besten durchblutete Gewebe des menschlichen Körpers - und versorgt die Netzhaut mit Sauerstoff und Energie.
Wie die Lederhaut besitzt auch die Aderhaut nach vorne hin eine Öffnung, die hinter der Hornhaut liegt. Die Öffnung heißt Pupille und wird von der Iris gebildet.
Der Name stammt von der griechischen Göttin des Regenbogens. Sie wird von Medizinern auch Regenbogenhaut genannt. Sie arbeitet ähnlich wie die Blende eines Fotoapparates.
Die Pupille bestimmt, wie viel Licht in das Auge gelangt, indem sie sich erweitert oder zusammenzieht. Es gilt die Faustregel: Viel Licht - kleine Pupille; wenig Licht - große Pupille.
Durch mehr Helligkeit verkleinert sich die Pupille reflexartig. Im Dunkeln und im Schlaf ist die Pupille normalerweise weit, ebenso in tiefer Narkose.








