RATGEBER - Rund ums Auge
Pigmente sorgen für die Augenfarbe
Um ihre Aufgabe als Blende erfüllen zu können, benötigt die Iris genügend Farbstoff, das Melanin.
Jeder erhält auf diese Weise seine persönliche Augenfarbe.
Bei einem hohen Gehalt an Melanin ist die Iris dunkelbraun, grau-blau dagegen bei niedrigem Farbstoff-Gehalt.
Streng genommen ist eine blaue Regenbogenhaut eigentlich fast durchsichtig. Sie wirkt nur blau, weil sie den blauen Anteil des einfallenden Lichtes reflektiert. Ähnlich wie beim blauen Himmel. Einen Sonderfall bilden Albinos, die wenig oder fast gar keine Pigmente besitzen.
Hinter der Pupille sitzt die glasklare Linse, die dafür sorgt, dass wir scharf sehen. Wie ein Trampolin ist sie mit feinen Fasern (den „Zonulafasern“) an Muskeln aufgehängt.
Die Muskelnfasern und Zonulafasern sorgen für das Scharfstellen, indem sie die Linse nach Bedarf abflachen oder wölben. Diesen Vorgang nennen Mediziner auch Akkommodation, also die Fähigkeit des Auges sich auf Nah und Fern einzustellen und ein scharfes Bild zu erstellen.
Um entfernte Gegenstände zu erkennen, entspannen sich die Muskelfasern, dadurch ziehen die Zonulafasern an der Linse und diese flacht ab. Je näher das betrachtete Objekt rückt, desto mehr spannen sich die Muskelfasern an, dadurch lockern sich die Zonulafasern; die Linse folgt ihrer natürlichen Form und rundet sich.
Für die Veränderung der Form zeigt sich der Strahlenkörpermuskel verantwortlich, der die Linse umrahmt.
Die Stärke, mit der die Linse die einfallenden Lichtstrahlen bündelt, nennen Augenärzte Brechkraft. Sie messen sie in der Dioptrien. Die Dioptrienzahl gibt das Ausmaß der Fehlsichtigkeit an.








