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RATGEBER - Rund ums Auge

Unelastisches Alter

Mit zunehmendem Alter nimmt die Elastizität der Linse und damit auch die Fähigkeit zur Akkommodation ab.

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Ein Kleinkind sieht noch auf eine Entfernung von sechs Zentimetern scharf.

Mit dreißig Jahren klettert die Grenze auf fünfzehn, mit 50 Jahren sogar auf vierzig Zentimeter. Dies ist der Grund dafür, weshalb wir mit zunehmendem Alter die Gegenstände immer weiter weg halten müssen, um sie scharf zu sehen.

Nicht jeder Ort auf der Linse sorgt für ein gutes Bild. Treffen Lichtstahlen auf ihre Mitte, haben wir einen scharfen Blick. Diejenigen, die auf den Rand der Linse gelangen, führen zu einem ungenauen Bild.

Hinter dem Objektiv des Auges, also Hornhaut, Pupille und Linse, liegt der so genannte Glaskörper. Er besteht aus einer gelartigen Masse, die, wie der Name andeutet, durchsichtig ist.

Der elastische Glaskörper hält das Auge in Form. Gleichzeitig dient er als Puffer zwischen vorderem und hinterem Teil, fängt Stöße und Druck ab. Mit dem Alter nimmt, wie bei so vielen Teilen des Auges, seine Funktion ab.

Wie in der richtigen Kamera liegt im hinteren Bereich des Augapfels der Film, die so genannte Netzhaut. Fachleute bezeichnen sie auch als Retina, die etwa so groß wie eine Briefmarke ist. Dort bündeln sich die Lichtstrahlen, die die Linse eingefangen hat.

Auf der Oberfläche der Netzhaut liegen lichtempfindliche Sinneszellen. Sie sehen aus wie Stäbchen oder Zapfen und liegen wie die Streichhölzer in einer Schachtel dicht zusammengepackt.

Genau gegenüber der Pupille liegt der gelbe Fleck, auch Makula genannt, in dessen Mitte sich der schärfste Punkt des Sehens - die so genannte Fovea - befindet.

Dort, wo die Netzhaut in den Sehnerv übergeht, gibt es keine Sehzellen. Der Ort trägt deswegen auch den Namen blinder Fleck.


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