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RATGEBER - Cholesterin

Blutfettwert senken

Das Ziel bei der Behandlung eines erhöhten Cholesterinspiegels ist es, einerseits den LDL-Anteil zu erniedrigen, und andererseits den HDL-Anteil zu erhöhen.

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Dies ist auch mit (a) der richtigen Ernährung, (b) viel Bewegung und (c) Nahrungsergänzungsmittel zu erreichen.

(a) Ernährung: Die lipidsenkende Kost basiert auf folgenden vier Grundsätzen:

  1. Verminderung der Fettzufuhr auf 30 Prozent der Gesamtenergiezufuhr (weniger tierische Lebensmittel, Schokolade, Backwaren)
  2. Pflanzliche Fette verwenden (Olivenöl, Rapsöl), weniger tierische Fette (Butter)
  3. 50 Prozent der Kalorien sollten aus Kohlenhydraten bestehen (z. B. Nudeln senken die Cholesterinaufnahme im Darm). Ballaststoffreich essen.
  4. Verminderung des Cholesteringehaltes der Kost unter 300 mg/Tag.

In einer aktuellen Zusammenschau von 27 Diät-Studien lag der Cholesterinspiegel im Durchschnitt bei 230 mg/dl und sank durch eine fettarme Diät im Mittel um 11 Prozent.
Damit konnte die Zahl der kardiovaskulären Ereignisse um 24 Prozent vermindert werden, wenn man die Ernährungsumstellung länger als zwei Jahre durchhielt.


(b) Bewegung: Eine Erhöhung des HDL-Cholesterins erreicht man am besten durch mehr Bewegung.

Man hat herausgefunden, dass mehr Bewegung im Alltag wie mäßiges Laufen, Radfahren, Schwimmen, Treppensteigen den HDL-Spiegel um 10 bis 20 Prozent erhöhen kann.

Beim Mann bedeutet jedes mg/dl HDL mehr im Körper eine Risikoreduktion für eine koronare Erkrankung um 3 Prozent, bei Frauen sogar um 4 Prozent. Eine 20-prozentige Steigerung des HDL alleine durch moderaten Sport (3-4 mal pro Woche 20 min) senkt also das Herzkreislaufrisiko um 80 Prozent (Ergebnis der Münsteraner PROCAM-Studie).

(c) Nahrungsergänzungsmittel:Omega-3-Fettsäuren sind für den Menschen essentielle Fettsäuren, die Fische aus Algen bilden und in den Zellmembranen einlagern.

Beim Menschen senken sie die Neutralfette, senken das LDL und heben das HDL.

Soja-Isoflavone sind sekundäre Pflanzenstoffe, welche in den Sojabohnen gebildet werden.

Sie wurden kürzlich als Phytohormone mit wertvollen, östrogenähnlichen Eigenschaften erkannt. Eine neue Studie zeigt, dass Soja-Isoflavone auch senkend auf den LDL-Gehalt im Blut wirken.

Pflanzensterine: Sterine sind essentielle Bestandteile von Zellmembaranen, die von Pflanzen und Tieren produziert werden.

Auch Cholesterin ist ein Sterin, das allerdings nur von Tier und Mensch produziert wird.

Nimmt man statt dessen pflanzliche Sterine, konkurrieren sie mit dem Cholesterin um die Resorption vom Darm.
Gehemmt wird sowohl die Aufname von mit der Nahrung zugeführtem Cholesterin als auch von endogen in der Leber produziertem Cholesterin.

Pflanzensterine kommen in fettreichen pflanzlichen Lebensmitteln wie Sonnenblumenkernen, Nüssen, Hülsenfrüchten, sowie in Olivenöl und Rapsöl vor.

Auch eine neue phytosterinhaltige Margarine ist zu empfehlen. Sie enthält wenig gesättigte Fettsäuren, viele mehrfach ungesättigte und zusätzlich Pflanzensterine.

Der cholesterinsenkende Effekt von Pflanzensterinen beträgt 10 bis 14 Prozent. Gesenkt wird das LDL. Keinen Einfluss haben sie auf die Neutralfette und das HDL.

Knoblauch kann auch als unterstützende Kur empfohlen werden. Er hilft, bereits bestehende Plaques zu reduzieren. Er verhindert das Oxidieren von LDL und greift auch in die Cholesterinaufnahme ein.

Die deutlichsten Effekte wurde bei Patienten mit Gesamtcholesterinspiegeln zwischen 250 und 300 mg/dl gemessen. Knoblauch konnte das Gesamtcholesterin um 9 bis 12 Prozent verringern, was vor allem auf eine starke LDL-Senkung und eine geringere Senkung der Triglyceride zurückzuführen ist.
Diese Ergebnisse setzen aber eine Aufnahme von täglich 600 bis 900 mg Knoblauchpulver (oder 6 bis 9 Zehen) voraus.

Artischockenblätter: Sie regen den Gallefluss an und helfen somit bei der Fettverdauung.

Durch die zusätzliche Galleproduktion verbraucht der Körper zudem vermehrt Cholesterin, welches eine Basissubstanz für Gallensäuren ist, welche in der Leber gebildet werden.

Der Artischockenextrakt bewirkt also auf zweifache Weise eine Senkung des Cholesterinspiegels im Blut.


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