Anzeige:
Anzeige:

RATGEBER - Entwässern

Diuretika oder Aquaretika?

Synthetische Diuretika entwässern, indem sie die Niere zu einem verstärkten Ausscheiden von Elektrolyten animieren. Mit den Elektrolyten wird auch das Wasser, in dem sie gelöst sind, vermehrt ausgeschieden.

Anzeige:
Durch eine teilweise massive Wasserausscheidung sinkt der Gewebedruck, was – für viele verlockend – zu einer deutlichen Gewichtsreduktion führt.

Besonders Natrium, Kalium und Magnesium werden verstärkt ausgeleitet. Eine solche Änderung im Elektrolythaushalt des Körpers kann zum Beispiel eine Änderung des Säure-Basen-Haushaltes nach sich ziehen, mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit.

Aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit zählen Diuretika sowohl bei der Behandlung von Ödemen als auch bei Bluthochdruck und Herzschwäche zu den Mitteln der ersten Wahl.

Moderne Diuretika sind allerdings dazu in der Lage, Mineralsalze zurück zu resorbieren. Die Elektrolyte werden also nicht von den Nieren ausgeschieden, sondern dem Körper wieder zur Verfügung gestellt.

Der große Vorteil von synthetischen Diuretika liegt in der schnellen Entstauung in Notfallsituationen (z. B. bei einem Lungenödem, bei hochgradiger Herzschwäche oder bei einer akuten Entgiftung).

Pflanzliche Aquaretika wirken sanfter und auch auf eine andere Art: Sie führen zu einer vermehrten Harnausscheidung, sind aber gleichzeitig durch die Zuführung von Kalium-Ionen dazu in der Lage, die Filtration von Mineralsalzen zu erhöhen. Dadurch bewirken sie eine Ausscheidung von Wasser, das in der „Mineralstoff-Bilanz“ neutral ist, also nicht überproportional viele Mineralsalze enthält.

Wie Studien zeigen, steigern pflanzliche Aquaretika in der Regel den Harnfluss auf etwa das Doppelte des Ausgangswertes. Der Umfang der Wasserausscheidung ist damit niedriger als bei synthetischen Diuretika.

Pflanzliche Aquaretika sind so auch für Langzeittherapien geeignet, vor allem zur Unterstützung der Wasserausscheidung bei Patienten mit leichtem oder mittelschwerem Bluthochdruck, Herzschwäche Grad I bis II, Stauungsödemen, Übergewicht und Venenschwäche. 


Aktuelle Meldungen

pixabay / kalhh CC0
© pixabay / kalhh CC0

11.12.2018

5 Ursachen von Schwindel

Die Ursachen von Schwindel sind äußerst vielfältig. Oft tritt ein Schwindelanfall ohne Vorwarnung auf, häufig als sogenannter Drehschwindel im Rahmen einer Schwindelattacke.


pixabay / geralt CC0
© pixabay / geralt CC0

11.12.2018

Wenn Stress lebensbedrohlich wird

Unsere Welt ist so gestrickt, dass sich der Großteil der Menschen tagtäglich Stress zumutet.


pixabay / longleanna CC0
© pixabay / longleanna CC0

10.12.2018

Pflegegeld – für wen, wieviel und wofür

Das Pflegegeld ist eine monatliche Sozialleistung, die Pflegebedürftige von der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung erhalten...


pixabay / rgerber CC0
© pixabay / rgerber CC0

03.12.2018

Moderne Zahntechnik bietet neue Möglichkeiten

In Medizin und Forschung hat es in den letzten Jahren enorme Fortschritte gegeben. Hinzu kommen ein verstärktes Gesundheitsbewusstsein und bessere Kenntnis in Gesundheits- oder Ernährungsfragen.


pixabay / derneuemann CC0
© pixabay / derneuemann CC0

29.11.2018

Chronische Darmkrankheiten zukünftig einfacher behandelbar?

Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass die auf der Darmschleimhaut befindlichen Zellen ausschließlich zur Produktion von Hormonen dienen.



Newsletter Abbonieren



Aktuelles Wetter



Wissen-Gesundheit im Netz

socials




loader