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RATGEBER - Impfungen

Masern

Die Erreger der Masern sind die Masernviren, die zur Familie der Paramyxoviren gehören.

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Sie werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, also z. B. durch Husten, Niesen oder Sprechen. Die Krankheit beginnt meist harmlos mit Fieber, Schnupfen, Husten und einer Bindehautentzündung.

Charakteristisch ist die Ausbildung des Hautausschlages (Kopliksche Flecken).
Gefürchtete Komplikationen sind Mittelohrentzündung, Bronchitis, Lungenentzündung und Hirnhautentzündung, die entweder durch die Viren selbst verursacht werden, oder durch eine Bakterieninfektion, die auf den durch Masern geschwächten Körper aufgepfropft wird.

In den Ländern der dritten Welt ist die Sterberate durch Masern immer noch erschreckend hoch.
Im Sommer 2002 wurden allerdings auch die Menschen in Europa durch Berichte über massenhafte Masernfälle mit teilweise tödlichem Ausgang aus Italien aufgeschreckt.
Weltweit sterben pro Jahr 1.158.000 Menschen an den Folgen von Masern.

Die Impfung erfolgt als in Kombination mit der Impfung gegen Mumps- und Röteln. Der Impfstoff enthält abgeschwächte Erreger (Lebendimpfstoff). Da das Masernvirus nur Menschen befällt, gäbe es die Masern bald nicht mehr, würden die Kinder in allen Ländern geimpft.


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