RATGEBER - Impfungen
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Die Polioviren sind die Erreger der Poliomyelitis, besser bekannt unter dem Namen Kinderlähmung.
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Dies ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die häufig zu bleibenden Lähmungen oder gar zum Tod führt. Befallen werden die Zellen des Zentralnervensystems. Die Krankheit beginnt zunächst harmlos mit Fieber, Erbrechen, Rückenschmerzen und Müdigkeit.
Nach einer kurzen Phase der Besserung treten Muskelschmerzen und Lähmungen auf. Durch Befall der Hirnnerven kann auch die Kehlkopf- und Atemmuskulatur von den Lähmungen betroffen sein.
Bis 1998 wurde in Deutschland die Impfung mit einem Lebendimpfstoff (Schluckimpfung) durchgeführt.
Der danach eingeführte Impfstoff ist ein Totimpfstoff und wird gespritzt. Im Gegensatz zur Schluckimpfung enthält er keine vermehrungsfähigen Polioviren. Insgesamt wird viermal geimpft, um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten.
Die Weltgesundheitsorganisation versucht mit Hilfe von Impfprogrammen die Krankheit weltweit auszurotten.








