RATGEBER - Impfungen
Röteln (Rubella)
Der Erreger der Röteln, das Rötelvirus, gehört in die Familie der Togaviren. Übertragen werden die Röteln durch Tröpfcheninfektion.
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Typische Symptome sind leichtes Fieber, Halsschmerzen, Lymphknotenschwellungen und der charakteristische Hautausschlag. Für Kinder verläuft die Krankheit in der Regel ohne Komplikationen. Bei Erwachsenen können Gelenkschmerzen auftreten (siehe Thema „chronische Gelenkentzündungen“).
Weitere gefürchtete Komplikationen sind Entzündungen im Bereich des Rückenmarks, Hirnhautentzündung und Entzündungen des Sehnerves.
Dramatisch ist eine Rötelinfektion in der Frühschwangerschaft. Viele der Kinder kommen mit schweren Herzmissbildungen, Augendefekten, Hirnschäden oder Hörschäden auf die Welt.
Die Rötelimpfstoff wird als Kombination mit dem Masern- und Mumpsimpfstoff verabreicht. 95 Prozent der geimpften Kinder haben bereits nach der ersten Impfung einen ausreichenden Schutz.








