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RATGEBER - Aminosäuren

Lysin und Prolin für strapazierte Gelenke

Von den 20 Aminosäuren, die im menschlichen Körper vorkommen, spielen Lysin und Prolin für den Gelenkstoffwechsel die entscheidende Rolle, u. a. bilden sie die Grundsubstanz für bestimmte Eiweiß-Zucker-Verbindungen (Proteoglykane).

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Bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente beeinflussen ebenfalls den Gelenkstoffwechsel in vielfältiger Weise.
Die Aminosäure Lysin ist ein unentbehrlicher Bestandteil von Kollagen und Muskelgewebe, deren Neubildung sie fördert. Sie sorgt für die Vernetzung der wichtigen Kollagenfasern und ist damit Garant für Stabilität und Festigkeit.

Auch die Knochenstruktur beeinflusst Lysin in positiver Weise, indem es die Speicherung von Calcium in den Knochen fördert. Ein Mangel an Lysin schwächt zudem das Immunsystem.

Infolge einer unausgewogenen Ernährung gerade bei erhöhtem Bedarf durch Gelenkerkrankungen kann es zu Defiziten von Lysin kommen. Vorsicht ist auch geboten bei vegetarischer Ernährung, da Lysin vor allem in Fleisch vorkommt und viele ältere Patienten den Fleischkonsum auf Grund der ungünstigen Begleitstoffe einschränken (müssen).

Die Aminosäure Prolin kann der gesunde, jugendliche Körper vollständig selbst bilden. Mit zunehmendem Alter nimmt die Eigenherstellung jedoch ab, was sich zum Beispiel auch äußerlich durch ein erschlaffendes Bindegewebe und Falten zeigt.

Prolin kommt in hoher Konzentration in Kollagen und Knorpel vor. Es unterstützt den Gelenkaufbau und wirkt entscheidend an der Geweberegeneration mit. Die aus Prolin im Körper gebildete Aminosäure Hydroxyprolin wirkt zudem dämpfend auf entzündliche Prozesse im Gelenk.

Aus diesen Eigenschaften erklärt sich die Schlüsselrolle von Prolin bei Gelenkbeschwerden. Obwohl der Körper Prolin als nicht essenzielle Aminosäure im Körper selbst herstellt, reichen die produzierten Mengen für den Bedarf im Gelenk oftmals nicht aus.

Als optimal hat sich die tägliche Zufuhr von 3 g Prolin und 1,5 g Lysin als Dauertherapie erwiesen. Diese beiden Aminosäuren sind bei der Aminotherapie die wichtigsten Bestandteile, auf die es zu achten gilt.

Tipp:
Mehr zur Aminotherapie bei Gelenkproblemen finden Sie in diesem Buch:

Maria Lohmann, Dr. Günter Gerhardt:
„So heile ich mich selbst. Gelenkschmerzen.“
Knaur-Ratgeber 2004.

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